Eisenach feiert historischen Punkt bei 30:30 in Kiel
Drei Tore Vorsprung in der 59. Minute: Wie Eisenach in Kiel fast für die Sensation sorgte, welche Rolle Keeper Spikic spielte und warum der THW am Ende zu einem glücklichen Remis kam.
Eisenachs Torhüter Matija Spikic zeigte in Kiel eine starke Leistung. (Archivbild)Jan Woitas/dpa
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Handball-Bundesligist ThSV Eisenach hat die ganz große Sensation gegen Rekordmeister THW Kiel nur knapp verpasst. Die Thüringer vergaben in der Schlussphase eine Drei-Tore-Führung, brachten aber ein 30:30 (16:13) über die Zeit. Für die Wartburgstädter war es der erste Punktgewinn in Kiel und der erst zweite Auswärtszähler in dieser Saison. Beste Werfer der Partie waren Elias Ellefsen á Skipagøtu mit acht Treffern für den THW und Moritz Ende mit sechs Toren für die Gäste.
ThSV-Keeper Spikic immer wieder zur Stelle
Die Thüringer, die den Norddeutschen schon beim 27:27 im Hinspiel einen Punkt abgeknöpft hatten, starteten blendend. Über 3:0 (4. Minute) ging es für die Gäste auf 12:7 (20.). Kiel fand nicht ins Spiel und scheiterte immer wieder am Eisenacher Schlussmann Matija Spikic.
Kiel tat sich auch nach dem Seitenwechsel schwer. Der Färinger Ellefsen á Skipagøtu schaffte beim 21:22 (45.) wieder den Anschluss. Eisenach behauptete die Führung bis in die Endphase. Noch in der 59. Minute stand es 30:27 für die Gäste. Ellefsen á Skipagøtu und der zweimal nervenstarke Lukas Zerbe von der Siebenmeterlinie brachten aber noch das glückliche Remis für den THW.