CDU-Landeschef von MV: Personalkarussell „Aufbruchsignal“
Der Spitzenkandidat für die Landtagswahl in MV am 20. September sieht die Positionierung jüngerer CDU-Politiker an Schaltstellen der Macht in Berlin positiv. Er hofft auf Auswirkungen bis nach MV.
Der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in MV am 20. September, Daniel Peters, sieht ein Aufbruchsignal im Personalkarussell von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). (Archivbild)Jens Büttner/dpa
© Jens Büttner/dpa
Der Vorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Peters, sieht in den Personalwechseln von Kanzler Friedrich Merz (CDU) ein Aufbruchsignal. Die jungen Talente in der CDU seien jetzt an exponierte Positionen gesetzt worden, sagte Peters im Welt TV.
Er nannte Philipp Amthor (33), der künftig für die Bund-Länder-Beziehungen im Kanzleramt zuständig ist, den neuen Gesundheitsminister Carsten Linnemann (48) und Nina Warken (47), die das Kanzleramt leiten soll. „Das sind große junge Talente, die wir in der CDU Deutschland haben“, sagte Peters.
CDU braucht Aufbruchsignal auch in MV
Dies sei ein Aufbruchsignal, das die Partei in Deutschland und auch in Mecklenburg-Vorpommern brauche. Dort wird am 20. September ein neuer Landtag gewählt. Der 45-jährige Peters tritt als Spitzenkandidat seiner Partei an und fordert die 52-jährige Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) heraus. In der jüngsten Umfrage kam die CDU allerdings auf einen historisch niedrigen Wert von lediglich neun Prozent.
Die politische Mitte und damit CDU müsse erfolgreicher abschneiden, sagte Peters im Welt TV. Ansonsten drohe entweder eine Fortsetzung des Linksbündnisses von SPD und Linken oder eine radikale AfD, die Schaden verursachen werde.