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Bundesparteitag der Freien Wähler wird auf 2027 verschoben

Aiwangers Vertreter Joachim Streit aus Rheinland-Pfalz würdigt den Gestorbenen als „Lichtgestalt“ und spricht über die Regelung der Nachfolge.

Von dpa

05.11.2026

Nach dem Tod von Aiwanger wird der Bundesparteitag verschoben. (Archivbild)Harald Tittel/dpa

Nach dem Tod von Aiwanger wird der Bundesparteitag verschoben. (Archivbild)Harald Tittel/dpa

© Harald Tittel/dpa

Der Bundesparteitag der Freien Wähler soll nach dem Tod von Parteichef Hubert Aiwanger verschoben werden. „Wir wollen den Bundesparteitag absagen und ihn an einem anderen Termin stattfinden lassen“, sagte einer der stellvertretenden Bundesvorsitzenden, Joachim Streit, in SWR 1 Rheinland-Pfalz. Das werde voraussichtlich 2027 sein. Der Parteitag war am 14. November in Geiselwind geplant.

Streit: Aiwanger war „ein echter Freigeist“ und eine „Lichtgestalt“ 

„Hubert Aiwanger war ein echter Freigeist. Vielleicht auch einer der letzten, den wir haben“, sagte der EU-Abgeordnete Streit. „Er war nah bei den Menschen und ihnen zugewandt und ein Kämpfer für den kleinen Mann.“ Gleichzeitig habe er aber immer das Große im Blick gehabt, „auch über Bayern hinaus für Deutschland“.

„Die Freien Wähler wurden mit Hubert Aiwanger assoziiert. Wir waren die Aiwanger-Partei. Wir waren die Bayern-Partei“, sagte Streit. Denn Aiwanger habe der Partei als „Lichtgestalt“ voran gestanden. 

Die Nachfolge Aiwangers wird in Bayern entschieden

Wie die Nachfolge von Aiwanger geregelt werde „ist nach der Beisetzung erst ein echtes Thema für uns“, sagte Streit. „Die meisten Mitglieder der Freien Wähler kommen aus Bayern“ und in Bayern werde auch die Entscheidung getroffen, „wer in Zukunft die Freien Wähler in Deutschland führen wird“.