Brandenburgs Innenminister besorgt nach Berlin-Wahl
In Berlin ist die Linke bei der Abgeordnetenhauswahl stärkste Kraft geworden. Bei ihrer Wahlparty in Neukölln sorgen bestimmte Gäste für Aufsehen. Aus dem Nachbarland Brandenburg kommen Warnungen.
Brandenburgs Innenminister und CDU-Landeschef Jan Redmann zeigt sich besorgt wegen der Linken. (Archivbild)Michael Kappeler/dpa
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Brandenburgs CDU-Innenminister Jan Redmann sieht nach dem Sieg der Linken bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl Risiken für die Sicherheit. „Dass in Berlin Clanchefs und Islamisten den Wahlsieg der Linken feiern, macht, glaube ich, nicht nur mir große Sorgen“, sagte Redmann bei Instagram.
„Was feiern die da eigentlich?“, fragte der CDU-Landeschef. „Dass Antisemitismus künftig möglicherweise eine Stimme in der Landesregierung hat? Oder dass weniger konsequent gegen organisierte Kriminalität vorgegangen wird?“ Diese mache vor Landesgrenzen nicht Halt.
„Deshalb brauchen wir Partner in Berlin, die entschlossen vorgehen gegen Clankriminelle, gegen organisierte Kriminalität, gegen den Drogenhandel.“ Berlin und Brandenburg arbeiten bei zahlreichen Themen eng zusammen.
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Gäste bei Linke-Wahlparty sorgen für Irritationen
Bei der Wahlparty der Linken in Berlin-Neukölln war am Sonntagabend ein propalästinensischer Aktivist anwesend, der für seine israelfeindlichen Positionen in der Kritik steht. Für Aufregung sorgte auch die Anwesenheit eines führenden Clanmitglieds. Die Linke wurde bei der Abgeordnetenhauswahl am Sonntag stärkste Kraft in Berlin, die CDU erlitt deutliche Einbußen.
Der Innenminister hat weitere Bedenken gegen die Linke. „Die im Wahlkampf versprochenen Einsparungen bei Polizei und Verfassungsschutz hätten negative Auswirkungen auch auf Brandenburg“, sagte Redmann dem „Tagesspiegel“ (Dienstag/Print).