Blühende Landschaften – Tulpenfelder öffnen für Besucher
Zehn Millionen Tulpen in allen Farben – aber nur an einem Tag zugänglich: Was Besucher beim „Tag des offenen Tulpenfeldes“ in Niedersachsen im Landkreis Gifhorn erwartet.
Tulpen wachsen zur Zwiebelvermehrung auf einem Tulpenfeld des Eickenhofs im Landkreis Gifhorn.Julian Stratenschulte/dpa
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Ein farbenprächtiges Tulpenfeld bei Braunschweig soll am Wochenende wieder Tausende Besucher anlocken. Zum „Tag des offenen Tulpenfeldes“ am Sonntag rechnen die Veranstalter mit 7.000 bis 10.000 Gästen, wie Mitorganisator Paul Schofer sagte.
Auf dem Feld nahe Vordorf im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen blühten derzeit rund zehn Millionen Tulpen in verschiedenen Farben. Besucher könnten das Gelände an einem Tag betreten, Fotos machen und sich vor Ort verpflegen, erklärte Schofer. Der Zugang ist nur mit Ticket möglich.
Betreten der Felder außerhalb des Aktionstags nicht erlaubt
Die Veranstaltung findet bereits zum vierten Mal statt. Hintergrund ist nach Angaben des Landwirts die eigentliche Nutzung der Pflanzen: Die Tulpen würden zur Zwiebelvermehrung angebaut und seien nicht als Schau gedacht. „Wir haben gemerkt, dass die Blüte so viel Zulauf hat, dass wir das gebündelt haben“, sagte Schofer. Außerhalb des Aktionstags sei das Betreten der Felder nicht erlaubt.
Mehrere Millionen Tulpen in verschiedenen Farben sorgen für bunte Felder.Julian Stratenschulte/dpa
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Der Anbau von Tulpen zur Zwiebelproduktion ist in Deutschland selten. Nach Angaben Schofers gibt es nur wenige Betriebe, die dies in größerem Umfang betreiben. „Es ist ein Unikum, weil es das einfach in Deutschland sonst so nicht gibt“, sagte er.
Für dieses Jahr bereits mehr Tickets verkauft
Im vergangenen Jahr kamen den Angaben zufolge rund 7.000 Besucher. Für dieses Jahr seien bereits mehr Tickets verkauft worden als zum gleichen Zeitpunkt des vergangenen Jahres. Neben dem Zugang zu den Feldern werden Verpflegungsangebote von lokalen Vereinen organisiert.
Am Wochenende findet hier zum vierten Mal der „Tag des offenen Tulpenfeldes“ statt. Das Betreten der Felder ist normalerweise verboten.Julian Stratenschulte/dpa
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