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Bewegung in Braunschweig: Auch Polter vor Wechsel

Mit einem Heimspiel gegen Magdeburg startet Eintracht Braunschweig am Freitag in die zweite Saisonhälfte. Der Kader könnte sich in den nächsten Tagen aber noch erheblich verändern.

Von dpa

15.01.2026

Vor einem Wechsel nach Serbien? Braunschweigs Stürmer Sebastian Polter wird von Partizan Belgrad umworben. (Archivbild)Swen Pförtner/dpa

Vor einem Wechsel nach Serbien? Braunschweigs Stürmer Sebastian Polter wird von Partizan Belgrad umworben. (Archivbild)Swen Pförtner/dpa

© Swen Pförtner/dpa

Kurz vor dem ersten Spiel des neuen Jahres gegen den 1. FC Magdeburg herrscht im Kader des Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig noch große Bewegung.

Nachdem Angreifer Christian Conteh an den 1. FC Heidenheim verkauft und zu Beginn dieser Woche durch den Ex-HSVer Faride Alidou (1. FC Kaiserslautern) ersetzt wurde, steht nun auch der erfahrene Stürmer Sebastian Polter (34) vor dem Abgang. Dem früheren Profi von Schalke 04, VfL Bochum und Union Berlin liegt nach Medienberichten ein Angebot von Partizan Belgrad vor. Der serbische Spitzenclub muss in der Rückrunde seinen Torjäger Jovan Milosevic ersetzen, der vom VfB Stuttgart an Werder Bremen weiterverliehen wurde.

Die Braunschweiger suchen selbst noch einen neuen Stürmer. „Heidenheim hat den Spieler (Conteh) ja nicht geklaut, sondern für ihn Geld bezahlt. Und das Geld haben wir glaube ich noch. Gerade im Offensivbereich müssen wir noch etwas machen“, bestätigte Trainer Heiner Backhaus bei seiner Pressekonferenz zum Magdeburg-Spiel (Freitag, 18.30 Uhr/Sky).

Interesse an Testspieler Mampassi

Ebenfalls ein Thema ist, nach dem Mittelfeldmann Anas Bakhat auch noch den zweiten Testspieler dieses Winters unter Vertrag zu nehmen. Der Innenverteidiger Mark Mampassi von Lokomotive Moskau habe es im Probetraining „super gemacht“, sagte Backhaus. „Er ist hochtalentiert und hat auch im Training schon seinen Stempel aufgedrückt, was Aggressivität angeht und Speed angeht. Er hat ein gutes Spielaufbauverhalten.“ Wenn es nach ihm gehe, sagte der Trainer, „würde ich den Transfer gerne machen“.

Ein Haken sei aber noch: „Er hatte eine Verletzung. Wir sind beim Medizincheck gewesen und lassen es noch einmal prüfen. Wir wollen nichts Falsches machen“, so Backhaus. Der 22 Jahre alte Mampassi wurde in der Ukraine geboren, hat einen russischen und einen kongolesischen Pass, wurde von Lokomotive Moskau kurz vor dem Angriff auf die Ukraine für einen Millionenbetrag verpflichtet und danach an den türkischen Club Antalyaspor und den belgischen Club KV Kortrijk verliehen.

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