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Berliner SPD ist für eine Expo-Bewerbung

Expo 2035 in Berlin? Die SPD sieht darin eine echte Chance für neue Wohnquartiere, bessere Infrastruktur und Impulse für die Wirtschaft.

Von dpa

20.01.2026

Die beiden nominierten SPD-Landesvorsitzenden Steffen Krach und Bettina König sind für eine Berliner Expo-Bewerbung. (Archivbild)Christophe Gateau/dpa

Die beiden nominierten SPD-Landesvorsitzenden Steffen Krach und Bettina König sind für eine Berliner Expo-Bewerbung. (Archivbild)Christophe Gateau/dpa

© Christophe Gateau/dpa

Die Berliner SPD spricht sich für eine Bewerbung um die Weltausstellung Expo 2035 aus. Die Sozialdemokraten wollen, dass der Senat mit dem Nachbarland Brandenburg Gespräche führt, um einen Bewerbungsantrag aus der Metropolregion zu ermöglichen. Das teilte der SPD-Landesverband mit. Zuvor hatte der Landesvorstand einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Eine Bewerbung für die Expo sei kein Widerspruch zu anderen geplanten Großprojekten des Berliner Senats - etwa zur laufenden Olympia-Bewerbung oder der Internationalen Bauausstellung (IBA), so die Landes-SPD.

SPD argumentiert mit Vorteilen für Berlin

„Die Expo 2035 ist eine große Chance für die Entwicklung der gesamten Metropolregion Berlin-Brandenburg“, sagte SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach. Berlin könne langfristig davon profitieren, durch zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur, durch neue Wohnquartiere, neue Impulse für die Wirtschaft und einen Modernisierungsschub in der gesamten Stadt. 

Die stellvertretende Fraktionschefin Bettina König, die zusammen mit Krach den Parteivorsitz übernehmen soll, ergänzte, es gehe nicht um kurzzeitige Prestigeprojekte, sondern darum, einen langfristigen Mehrwert für die Menschen in Berlin zu schaffen. 

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hatte sich zuletzt mehrfach skeptisch zu einer Expo-Bewerbung geäußert und gesagt, er wolle sich auf die Bewerbung um Olympische Spiele konzentrieren.

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