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Bahnbrücke in Waren erfolgreich gesprengt

Für den Ersatzneubau der Bahnbrücke in Waren ist nun auch das zweite Teilstück des alten Bauwerks gesprengt worden. Bahnreisende zwischen Rostock und Berlin müssen sich aber noch wochenlang gedulden.

Von dpa

01.11.2026

Die Bahnbrücke in Waren wurde erfolgreich gesprengt.Philip Dulian/dpa

Die Bahnbrücke in Waren wurde erfolgreich gesprengt.Philip Dulian/dpa

© Philip Dulian/dpa

Im Zuge des Neubaus der Bahnbrücke in Waren (Müritz) ist das zweite Teilstück der alten Brücke erfolgreich gesprengt worden. Mit einer sogenannten Auswurfsprengung wurden beide Brückenpfeiler der Südbrücke am Schweriner Damm kontrolliert zum Einsturz gebracht. „Die Sprengung ist perfekt gelaufen“, bestätigte die Sachgebietsleiterin für konstruktiven Ingenieurbau vom Straßenbauamt Neustrelitz, Annemarie Schaak. Die Brücke sei so wie geplant niedergegangen, sagte sie.

Bahnstrecke noch wochenlang gesperrt

Die Bahnstrecke, die unter der Brücke hindurchführt, bleibt laut Landesamt für Straßenbau und Verkehr noch bis zum 18. Dezember gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr ist seit dem 16. Oktober eingerichtet. Die Strecke verbindet Rostock und Berlin.

Bereits im Januar 2025 war die parallel verlaufende Nordbrücke abgerissen worden. Die Brücken müssen ersetzt werden, weil an den Bauwerken Schäden im Spannstahl festgestellt wurden. 

Das erste Teilstück der neuen Brücke ist bereits fertig. Die dort verlaufende B192 sollte am Sonntag bis zum Abschluss der Brückenprüfung gesperrt bleiben. Die Freigabe wurde für die frühen Abendstunden erwartet, wie das Straßenbauamt mitteilte.

Etwa 290 Anwohner mussten Häuser verlassen

Um eine sichere Sprengung zu gewährleisten, wurde der Bereich im Umkreis der Brücke am Morgen vollständig evakuiert. Etwa 290 Anwohner mussten den Bannkreis bis 8.00 Uhr verlassen. Eine Notunterkunft stand für betroffene Anwohner zur Verfügung. Die Polizei sicherte mit zahlreichen Kräften von Bereitschaftspolizei, Wasserschutzpolizei, Bundespolizei und aus dem Revier Waren die Arbeiten rund um die Sprengung ab.

Die Menschen können in ihre Wohnungen zurück.Philip Dulian/dpa

Die Menschen können in ihre Wohnungen zurück.Philip Dulian/dpa

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