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BSW in MV nach Sachsen-Anhalt-Wahl ermutigt

Das BSW hat den Einzug in den Landtag von Sachsen-Anhalt knapp geschafft. Kann das am 20. September auch in Mecklenburg-Vorpommern gelingen?

Von dpa

07.09.2026

Der Landesvorsitzende des BSW in MV, Peter Schabbel, spürt Rückenwind nach der Sachsen-Anhalt-Wahl für seine Partei. (Archivbild)Stefan Sauer/dpa

Der Landesvorsitzende des BSW in MV, Peter Schabbel, spürt Rückenwind nach der Sachsen-Anhalt-Wahl für seine Partei. (Archivbild)Stefan Sauer/dpa

© Stefan Sauer/dpa

Nach dem Einzug des BSW in den Landtag von Sachsen-Anhalt fühlt die Partei in Rückenwind für die Wahl am 20. September in Mecklenburg-Vorpommern. „Sachsen-Anhalt hat gezeigt, dass Umfragewerte von vier Prozent keine Vorentscheidung sind. Bis zum Wahltag kann sich noch viel bewegen“, erklärte der BSW-Spitzenkandidat und Landesvorsitzende in MV, Peter Schabbel. 

In Sachsen-Anhalt hatten Umfragen das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kurz vor dem Urnengang bei 4 Prozent gesehen. Letztlich erhielt die Partei 5,3 Prozent der Stimmen. In MV lag das BSW ebenfalls in Umfragen zuletzt bei 4 Prozent.

„Neue Möglichkeiten für Mehrheiten“

„Mit dem BSW im Parlament entstehen neue Möglichkeiten für politische Mehrheiten“, sagte Schabbel weiter. Wie in Sachsen-Anhalt, spricht sich auch das BSW in MV für die Wahl eines überparteilichen Ministerpräsidenten durch den Landtag aus. Der Regierungschef müsste dann mit wechselnden Mehrheiten regieren, so die Vorstellung der Partei. „Ein solches Modell könne eine Alternative zu Koalitionen sein, bei denen Parteien mit erheblichen programmatischen Unterschieden vor allem aus taktischen Gründen zusammenfinden“, meinte Schabbel.

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