Auswärts nichts zu holen: Darmstadt verliert 1:5
Mehr als acht Monate gewann der VfL Wolfsburg kein Heimspiel in der Volkswagen Arena. Doch diese schwarze Serie ist jetzt vorbei. Der richtige Aufbaugegner kam aus Darmstadt.
Wolfsburgs Robert Glatzel (r) versucht, an Patric Pfeiffer von Darmstadt 98 vorbeizukommen.Swen Pförtner/dpa
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Der SV Darmstadt 98 hat auch das dritte Auswärtsspiel der neuen Zweitliga-Saison verloren. Beim großen Aufstiegsfavoriten VfL Wolfsburg gingen die „Lilien“ am Freitagabend mit 1:5 (1:2) unter.
Vor 18.345 Zuschauern trafen zweimal Alexander Bernhardsson (14./61. Minute), zweimal Robert Glatzel (40./79.) sowie Muhammed Damar (67.) für die „Wölfe“. Milan Smit gelang in der 28. Minute das 1:1 für Darmstadt. Zuletzt hatte der VfL am 14. Januar noch zu Bundesliga-Zeiten ein Heimspiel gewonnen - mit 2:1 gegen den FC St. Pauli. Überhaupt gab es in der Volkswagen Arena seit Januar 2025 nur vier Heimsiege in 38 Ligaspielen.
Dass auch das Spiel gegen Darmstadt und den ehemaligen VfL-Trainer Florian Kohfeldt zeitweise zu einer Zitterpartie werden sollte, war anfangs nicht abzusehen. Denn Wolfsburg begann sehr druckvoll und hatte durch Damar (13.) und einen Kopfball von Yannick Gerhardt (32.) Großchancen für mehr als nur ein Tor.
Pfiffe gegen VfL-Team
Der überraschende Ausgleich fiel nach einem groben Patzer des dänischen Nationalspielers Joakim Maehle - und löste bei Spielern wie Fans in Wolfsburg eine große Anspannung aus. In der 39. Minute gab es sogar Pfiffe gegen die Heimelf, Darmstadt wurde immer mutiger - doch mitten in diese Atmosphäre fiel das 2:1 durch Glatzel nach einer Flanke von Bernhardsson.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte der VfL erneut Glück: Ein 25-Meter-Schuss des Darmstädter Verteidigers Patric Pfeiffer prallte nacheinander an den rechten und linken Innenpfosten (49.).
Näher kamen die „Lilien“ dem erneuten Ausgleich aber nicht mehr. Wolfsburg übernahm wieder die Kontrolle und machte nach einer Stunde alles klar: Der Schwede Bernhardsson verwertete eine schöne Vorarbeit von Fabian Reese und löste damit auch die letzte Verunsicherung beim VfL. Kurz darauf traf mit Damar noch ein weiterer teurer Neuzugang dieses Sommers.
Fabian Reese vom VfL Wolfsburg (l) wird vom Darmstädter Nicolas Verkooijen verfolgt.Swen Pförtner/dpa
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Wolfsburgs Doppel-Torschütze Alexander Bernhardsson. Swen Pförtner/dpa
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