Aufruf zur Unterstützung der Kriegsgräberfürsorge
Freiwillige sammeln vom 1. November bis 1. Dezember für die Kriegsgräberfürsorge. Dahinter steht eine Arbeit, die über die Pflege von Gräbern hinausgeht.
Auch in diesem Jahr bittet der Volksbund Kriegsgräberfürsorge um Unterstützung. (Archivbild)Stefan Sauer/dpa/ZB
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In einem gemeinsamen Appell bitten Schleswig-Holsteins Landtagspräsidentin Kristina Herbst, Innenministerin Magdalena Finke (beide CDU) und der Kommandeur des Landeskommandos Schleswig-Holstein, Oberst Michael Skamel, um Unterstützung der Kriegsgräberfürsorge. „Kriegsgräber erinnern uns daran, welchen Preis Krieg und Gewaltherrschaft Menschen und Gesellschaften abverlangen“, so Herbst.
Gerade weil Krieg heute wieder zur Realität in Europa gehöre und Menschen auch an vielen anderen Orten Gewalt erfahren, dürfe Erinnerung und Friedensarbeit nicht nachlassen, betonte sie. „Der Volksbund verbindet würdiges Gedenken mit Begegnung und historischer Bildung.“ Herbst bittet, die bevorstehende Haus- und Straßensammlung zu unterstützen. „Helfen Sie mit, diese wichtige Arbeit für Verständigung und Frieden fortzuführen.“
Seit 1919 setzt sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für den Erhalt der Kriegsgräberstätten sowie für Begegnung und Bildungsarbeit ein. Vom 1. November bis zum 1. Dezember 2026 sammeln freiwillige Helferinnen und Helfer in Schleswig-Holstein Spenden. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. ist den Angaben zufolge eine humanitäre Organisation mit rund 192.000 Förderern. Er betreut mehr als 830 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,8 Millionen Kriegstoten.