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Ansage nach siebtem Streich: Nur Sieg macht Hertha happy

In Berlin wird weiter gejubelt. Mit dem siebten Sieg im siebten Spiel bleibt Hertha BSC auf Kurs. Beim 2:1 gegen Greuther Fürth gibt es auch kritische Momente und der Trainer ist unzufrieden.

Von Arne Richter, dpa

11.10.2026

Mads Petersen bejubelt sein erstes Tor für Hertha BSC. Andreas Gora/dpa

Mads Petersen bejubelt sein erstes Tor für Hertha BSC. Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Hertha BSC bleibt auch nach der langen Länderspielpause im Gewinner-Modus. Aber Trainer Stefan Leitl war nach dem 2:1 (0:0) der Berliner gegen die SpVgg Greuther Fürth unzufrieden. „Richtig cool“ fand Leitl nur „58.000 Zuschauer hier im Stadion, das ist sensationell, und das Zweite ist der Sieg“, sagte der 49-Jährige. 

Zum Vortrag seiner Mannschaft sagte der Chefcoach: „Die Art und Weise wie wir in das Spiel gegangen sind, hat mir überhaupt nicht gefallen. Es gibt sehr viel zu tun und das werden wir auch von den Jungs einfordern.“ 

Zur Erinnerung: Die Hertha hatte gerade ihren siebten Sieg im siebten Spiel gefeiert. Die Tabellenführung in der 2. Fußball-Bundesliga wurde auf vier Punkte vor dem 1. FC Nürnberg ausgebaut. Zum 1. FC Magdeburg auf Platz vier sind es schon acht Zähler. Aufstiegsträume? Nicht mit diesen Realo-Siegern aus Berlin. 

Pedersens Premiere

„Es ist immer schön, Abstand zu haben, aber wir sind noch früh in der Saison. Wir waren nicht zufrieden. Morgen ist der Fokus auf dem nächsten Spiel“, sagte Mads Pedersen. Der Däne hatte mit seinem Premieren-Tor für die Hertha in der 65. Minute den Sieg eingeleitet. Paul Seguin (80.) erhöhte. Jannis Heuer (90.) traf noch per Kopfball für Fürth - zu spät. Fürth bleibt im Olympiastadion sieglos. 

Pedersen war für Leitl das Sinnbild des Hertha-Auftritts. „Er kommt und sagt: Coach, schlecht gespielt, aber ein Tor gemacht“, berichtete er mit einem Lächeln vom Wortwechsel mit dem linken Außenverteidiger nach dem Schlusspfiff. So ganz schlecht war die Laune also doch nicht. 

Hertha-Coach Leitl war trotz des nächsten Sieges nicht zufrieden. Andreas Gora/dpa

Hertha-Coach Leitl war trotz des nächsten Sieges nicht zufrieden. Andreas Gora/dpa

© Andreas Gora/dpa

Leitl bekam wie sein Fürther Kollege Heiko Vogel zunächst viel Material für eine Mängelliste. Die Defensivreihen erlaubten den gegnerischen Angreifern zu viele Möglichkeiten. Diese wurden allerdings auf beiden Seiten zu leichtfertig vergeben. Leitl monierte zwölf Eckbälle für die Gäste - eigentlich zu viele, „wenn man gewinnen will.“ 

Viele Torchancen ungenutzt

Die Berliner Jon Dagur Thorsteinsson (13. Minute), Oluwaseun Adewumi (18.), Kevin Sessa (18.) und vor allem Luca Schuler (25.) ließen Chancen ungenutzt. Für Fürth verpassten Omar Sillah (23.) und Shinta Appelkamp (26.). Fürths Torwart Florian Hellstern musste zudem bei einem 30-Meter-Kracher von Linus Gechter (38.) und einem Konter des schnellen Adewumi (41.) aufmerksam sein. 

Die Hertha war um mehr Spielkontrolle bemüht und kam durch Pedersens Schuss aus spitzem Winkel zur Führung. Drei Minuten zuvor war die vermeintliche Fürther Führung durch Sillah nach einer Zentimeterentscheidung durch den Videoreferee wegen Abseits aberkannt worden. Die Führung gab der den Berlinern mehr Sicherheit, Seguin legte aus der Distanz nach. Heuers Kopfballtor - nach der zwölften und letzten Ecke kam für Fürth zu spät.

Hertha-Kapitän Josip Brekalo war auch am ersten Tor der Berliner beteiligt. Andreas Gora/dpa

Hertha-Kapitän Josip Brekalo war auch am ersten Tor der Berliner beteiligt. Andreas Gora/dpa

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Hertha BSC musste gegen Greuther Fürth wie hier Verteidiger Julian Eitschberger (r.) hart arbeiten.Andreas Gora/dpa

Hertha BSC musste gegen Greuther Fürth wie hier Verteidiger Julian Eitschberger (r.) hart arbeiten.Andreas Gora/dpa

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