Algerien legt nach 0:3 Protest gegen Spielleitung ein
Nach dem 0:3 gegen Argentinien legt Algerien Protest ein. Der Verband moniert Entscheidungen des Schiedsrichters. Eine Reaktion des Weltverbandes gibt es noch nicht.
Fühlen sich ungerecht behandelt: die Nationalspieler Algeriens. (Archivbild)Tom Weller/dpa
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Der algerische Fußball-Verband hat nach der 0:3-Niederlage gegen Argentinien bei der WM Protest gegen die Spielleitung von Schiedsrichter Szymon Marciniak eingelegt. Nachdem mehrere Medien darüber berichtet hatten, bestätigte ein Verbandssprecher der Deutschen Presse-Agentur, dass ein entsprechendes Schreiben an den Weltverband FIFA geschickt wurde.
Nach Darstellung des algerischen Verbandes blieb ein hartes Einsteigen des späteren Dreifach-Torschützen Lionel Messi beim Stand von 1:0 ungeahndet. Zudem kritisieren die Nordafrikaner, dass ein Ellenbogeneinsatz von Alexis Mac Allister sowie eine weitere Aktion nicht sanktioniert wurden. Eine Reaktion der FIFA lag zunächst nicht vor.
Proteste gegen Schiedsrichterentscheidungen haben im Fußball in der Regel nur geringe Erfolgsaussichten, da Tatsachenentscheidungen des Unparteiischen grundsätzlich nicht nachträglich geändert werden. Algerien trifft am Dienstag auf Jordanien.
Traf dreifach gegen Algerien: Lionel Messi. (Archivbild)Tom Weller/dpa
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