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AfD-Ziel vor Niedersachsen-Wahl: „Wir werden regieren“

Mit Rückenwind aus den Wahlen in Ostdeutschland stellt die AfD ihre Landesliste zur Wahl in Niedersachsen in einem Jahr auf. Landeschef Schledde gibt eine Prozentmarke als Ziel aus.

Von dpa

25.09.2026

Delegierte der AfD stimmen bei der Aufstellungsversammlung zur Landtagswahl ab.Kai Moorschlatt/dpa

Delegierte der AfD stimmen bei der Aufstellungsversammlung zur Landtagswahl ab.Kai Moorschlatt/dpa

© Kai Moorschlatt/dpa

Die AfD gibt sich ein Jahr vor der Landtagswahl in Niedersachsen siegessicher. „Mein klares Ziel ist die 25-Prozent-Marke und die Regierungsverantwortung. Wir wollen stärkste Kraft in Niedersachsen werden, und wir werden regieren“, sagte der Landesvorsitzende Ansgar Schledde bei der Aufstellung der AfD-Landesliste in Dötlingen (Landkreis Oldenburg).

Ansgar Schledde ist seit 2024 Landeschef der AfD in Niedersachsen.Kai Moorschlatt/dpa

Ansgar Schledde ist seit 2024 Landeschef der AfD in Niedersachsen.Kai Moorschlatt/dpa

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Schledde wurde gegen einen Gegenkandidaten auf Listenplatz 2 gewählt. Zum Spitzenkandidaten kürte die AfD ihren Landtagsfraktionschef Klaus Wichmann. 139 von 151 Delegierten stimmten nach Parteiangaben für den Juristen.

Auch Wichmann sieht die AfD auf Kurs. Sollte bis zur Wahl am 26. September 2027 die sogenannte Brandmauer der anderen Parteien zur AfD fallen, „dann wählen wir heute sogar bereits den Namen des nächsten Innenministers von Niedersachsen, des Bildungsministers und vielleicht sogar des nächsten Ministerpräsidenten“, sagte er. Auf die Frage, ob er der Ministerpräsident werden könnte, sagte Wichmann: „Wenn Gott will, dann wird das so sein, ja.“

Klaus Wichmann geht als Spitzenkandidat für die AfD in den Landtagswahlkampf in Niedersachsen.Kai Moorschlatt/dpa

Klaus Wichmann geht als Spitzenkandidat für die AfD in den Landtagswahlkampf in Niedersachsen.Kai Moorschlatt/dpa

© Kai Moorschlatt/dpa

Vor den AfD-Delegierten forderte er: „Links muss endlich vorbei sein.“ Den anderen Parteien warf Wichmann vor, nicht auf den Wählerwillen zu hören. „Wenn man auf das Volk nicht hört, wenn man nicht umsetzt, was das Volk will bei Migration, bei Krieg, bei Energiepreisen, dann pfeift man auf das Volk“, sagte er. Inhaltlich versprach er einen harten Kurs gegen Kriminalität insbesondere von Ausländern sowie niedrigere Energiepreise für einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Der Verfassungsschutz hat die AfD in Niedersachsen als rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt eingestuft. Die Partei wehrt sich juristisch dagegen.

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