2:5-Debakel: Hansa kassiert nächsten Dämpfer
Hansa Rostock verpasst die Chance, im Drittliga-Aufstiegsrennen Druck auf die Konkurrenz auszuüben. Stattdessen schwinden die Chancen. Gegen Regensburg droht zwischenzeitlich sogar ein Debakel.
Der FC Hansa Rostock um Trainer Daniel Brinkmann erlebte gegen Regensburg einen herben Rückschlag im Aufstiegsrennen. (Archivbild)Frank Hammerschmidt/dpa
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Der FC Hansa Rostock hat den nächsten Rückschlag im Aufstiegsrennen der 3. Fußball-Liga hinnehmen müssen. Die Mecklenburger verloren am viertletzten Spieltag zu Hause gegen den SSV Jahn Regensburg mit 2:5 (0:3) und verpassten die Chance, zumindest für eine Nacht auf den dritten Platz zu klettern.
Stattdessen würde der Rückstand auf den Relegationsrang bei Siegen der beiden Konkurrenten Rot-Weiss Essen und Energie Cottbus am Sonntag auf sechs Punkte anwachsen, auf den direkten Aufstiegsplatz sogar auf sieben Punkte.
„Es ist eine absolute Katastrophe, dass du so ein Heimspiel ablieferst mit so vielen entscheidenden Fehlern einfach“, sagte Rostocks Coach Daniel Brinkmann bei „MagentaSport“ nach der Pleite.
Hansa nach 50 Minuten 0:4 in Rückstand
Eine Woche nach dem enttäuschenden 0:0 gegen den bereits abgestiegenen 1. FC Schweinfurt 05 zeigte Hansa erneut eine ernüchternde Leistung. Nach den Gegentreffern von Oscar Schönfelder (12.) sowie dem überragenden Eric Hottmann (43./45.+5/49.) drohte sogar ein Debakel.
Christian Kinsombi (51.) sowie ein Eigentor von Regensburgs Leopold Wurm (56.) sorgten noch einmal für Hoffnung. Zu einer erfolgreichen Aufholjagd kam es aber nicht mehr. Im Gegenteil: Hottmann erzielte in der Schlussphase sein viertes Tor (87.). Bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sah Rostocks Sportdirektor Amir Shapourzadeh wegen Meckerns die Rote Karte.