2:1 gegen Verl: VfL Osnabrück vor Aufstieg
Der VfL Osnabrück steht kurz vor der Zweitliga-Rückkehr. Nach einem späten Siegtor gegen Verl könnte die schon morgen feststehen.
Osnabrücks Jannik Müller (r) verliert den Zweikampf vor dem Tor zum 0:1 gegen Verls Berkan Taz.David Ebener/dpa
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Der Zweitliga-Aufstieg des VfL Osnabrück könnte schon an diesem Sonntag perfekt werden. Durch ein Tor in der fünften Minute der Nachspielzeit gewann der Tabellenführer der 3. Fußball-Liga mit 2:1 (0:1) gegen den SC Verl.
Ob der VfL schon morgen feiern oder den Aufstieg im nächsten Spiel beim SV Wehen Wiesbaden am 3. Mai aus eigener Kraft schaffen kann, entscheidet sich beim Auswärtsauftritt des FC Energie Cottbus bei Viktoria Köln (13.30 Uhr/MagentaSport). Sollte der Tabellendritte verlieren, stünde die Zweitliga-Rückkehr des VfL schon vorzeitig fest.
Siegtor in der Nachspielzeit
Das viel umjubelte Siegtor vor 14.842 Zuschauern schoss der eingewechselte Bernd Riesselmann (90.+5) bei einem Konter. Die Verler waren durch einen dicken Patzer der Osnabrücker in der 27. Minute in Führung gegangen. Fridolin Wagner spielte einen missglückten Rückpass direkt in den Lauf des Verler Torschützen Berkan Taz. Nach der Pause dauerte es nur 33 Sekunden bis zum Ausgleich durch Bjarke Jacobsen (46.).
Der Tabellensechste Verl war für die Osnabrücker der befürchtet unangenehme Gegner. In der ersten Halbzeit ließen die Gäste kaum Torchancen des VfL zu. Und nach dem 1:1 drückte nicht etwa der Tabellenführer auf den Siegtreffer. Sondern Verl übernahm zunächst die Initiative.
Die besten Chancen der zweiten Halbzeit vergaben die SCV-Spieler Marco Wörner (52.) und Martin Ens (87.). Osnabrück wurde in der Zwischenzeit besser, ging aber lange Zeit kein großes Risiko mehr ein. Das 2:1 fiel, weil die Verler in dieser Szene viel zu weit aufgerückt waren.
Osnabrücks Patrick Kammerbauer (l) und Verls Michel Stöcker im Kopfballduell.David Ebener/dpa
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Fans des VfL Osnabrück beim Spiel gegen den SC Verl.David Ebener/dpa
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Die Spieler des VfL Osnabrück vor dem Spiel gegen Verl. David Ebener/dpa
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