1.100 Drohnen über dem Hamburger Hafenbecken für Olympia
Mit einer Lichtshow wirbt Hamburg am Hafengeburtstag für Olympia: Rund 1.100 Drohnen malen olympische Farben und Motive in den Nachthimmel.
Drohnen malten olympische Farben und Motive in den Nachthimmel.Bodo Marks/dpa
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Mehr als 1.100 Drohnen, die rund 15 Minuten über dem Hafenbecken geleuchtet haben: Mit einer Lichtshow unter dem Motto „Eine Chance für alle“ hat der Hamburger Senat am ersten Abend des Hamburger Hafengeburtstags bei seinen Bürgern für die Olympischen Spiele in der Hansestadt geworben.
Zahlreiche olympische, paralympische und Hamburger Motive erstrahlten in bis zu 120 Metern Höhe über dem Hafenbecken. Mit der Show wolle man „weit über den Hafen hinaus in der Stadt sichtbar sein“, teilte der Veranstalter mit. Zu sehen waren etwa ein Radrennfahrer und ein Tischtennismatch.
Zudem war ein Tischtennismatch unter anderem zu sehen.Bodo Marks/dpa
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Testlauf schon vergangenen Februar
Eine Lichter-Show für Olympia hatte der Hamburger Senat schon im Februar veranstalten lassen. Damals bezeichnete der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Olympischen und die Paralympischen Spiele in Hamburg als Riesenchance. Das Referendum über eine Bewerbung der Hansestadt für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 findet am 31. Mai statt.
Olympisches Programm auch am Samstag
Am Samstagabend werden Sportler auf einer Pontonbühne erwartet. Unter anderem sollen der Olympia-Botschafter und Bronzemedaillengewinner im Boxen, Artem Harutyunyan, und die Seglerin und Olympionikin Alica Stuhlemmer von ihren Olympia-Erfahrungen berichten.
Beim jährlichen Hafenfest werden in diesem Jahr etwa 250 Schiffe erwartet, wie die Wirtschaftsbehörde mitteilte. Zwischen den klassischen Ein- und Auslaufparaden ist das traditionelle Schlepperballett angekündigt.
Der Hafengeburtstag erinnert an den Beginn des zollfreien Handels über die Elbe, den Kaiser Friedrich Barbarossa am 7. Mai 1189 mit einem Freibrief ermöglicht haben soll. Dieses Datum gilt seither als Geburtsstunde des Hamburger Hafens.
Auch ein Radrennfahrer war zu sehen.Bodo Marks/dpa
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