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Gladbacher Frust in Augsburg: „Kotzt mich total an“

Gladbach enttäuscht auswärts in Augsburg, danach finden Trainer und Spieler deutliche Worte. Wie geht es mit Coach Polanski weiter?

Von dpa

10.05.2026

War stinksauer auf ein seine Mannschaft: Gladbach-Coach Eugen Polanski im Spiel beim FC Augsburg.Harry Langer/dpa

War stinksauer auf ein seine Mannschaft: Gladbach-Coach Eugen Polanski im Spiel beim FC Augsburg.Harry Langer/dpa

© Harry Langer/dpa

Bei Borussia Mönchengladbach herrscht nur eine Woche nach dem Überraschungssieg über Borussia Dortmund und dem Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga schon wieder Frust. Der Grund dafür ist die ganz schwache Leistung beim 1:3 (0:2) in Augsburg. „Mich kotzt es ehrlich gesagt total an“, schimpfte Abwehrspieler Philipp Sander nach dem Dämpfer in Bayern. Trainer Eugen Polanski meinte zum Auftritt seines Teams: „Wie ich mir das erkläre? Es ist nicht zu erklären. Deswegen stehen wir genau dort, wo wir stehen.“

Argumente für eine Weiterbeschäftigung über den Sommer hinaus sammelte der Coach am Wochenende nicht. Bei Sky antwortete er auf die Frage, ob er glaube, auch nächste Saison die „Fohlen“ zu trainieren, mit: „Ja.“ Zusammensetzen aber wollen sich die Gladbacher Bosse mit Polanski erst nach dem letzten Spieltag. Ein klares Bekenntnis zum Trainer gibt es von Sportchef Rouven Schröder nicht.

Saisonabschluss gegen Hoffenheim

Polanski immerhin wirkte schon so, als habe er mit der Borussia noch nicht abgeschlossen. Die Herangehensweise müsse sich „schleunigst ändern“, sagte er vor dem Saison-Finale am Samstag (15.30 Uhr/Sky) daheim gegen die TSG Hoffenheim. „Es muss eine Gier auf Erfolg da sein und wir müssen unangenehm sein.“ Hoffenheim kämpft noch um die Champions-League-Plätze, während es für die Borussia rein tabellarisch - wie schon in Augsburg - um nichts geht.

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