Fussball

Ende, nicht Funkel: Warum Fortuna keinen Feuerwehrmann will

Ende gut, alles gut? Fortunas Sportvorstand erklärt, warum auf einen reinen Retter in der Not bei der Trainerwahl verzichtet wurde.

Von dpa

13.04.2026

Neuer Trainer Alexander Ende (l) soll für Fortuna Düsseldorf mehr als eine kurzfristige Lösung sein. Christoph Reichwein/dpa

Neuer Trainer Alexander Ende (l) soll für Fortuna Düsseldorf mehr als eine kurzfristige Lösung sein. Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Düsseldorfs Sportvorstand Sven Mislintat hat den Verzicht auf einen sogenannten „Feuerwehrmann“ als neuen Trainer für die stark abstiegsbedrohte Fortuna begründet. Ein klassischer Retter wie etwa der krisenerprobte Friedhelm Funkel, über dessen Verpflichtung zuletzt viel spekuliert wurde, sei bewusst nicht geholt worden, erklärte Mislintat bei der Vorstellung von Alexander Ende als Coach. 

Trotz größtem Respekt vor Funkels Arbeit meinte Mislintat: „Helm aufsetzen, durch – das ist es nicht.“ Er wolle „maximales Commitment“ über die fünf verbleibenden Spiele des Abstiegskampfes in der 2. Bundesliga hinaus – und das nicht nur vom neuen Trainer Ende. „Es ist ganz wichtig, dass wir alle mithelfen und uns nicht verstecken können hinter irgendjemanden“, sagte er. 

Ein anspruchsvoller Spagat

Für den neuen Trainer und gebürtigen Rheinländer mit emotionaler Nähe zum Düsseldorfer Verein bedeutet die neue Aufgabe einen anspruchsvollen Spagat: Einerseits müssen dringend benötigte Siegen her, gleichzeitig soll die Mannschaft auch langfristig weiterentwickelt werden. Klar ist dabei auch: „Alles umkrempeln, alles sofort neu – das wird nicht funktionieren“, sagte Ende. 

Der 46-Jährige war erst im März als Trainer von Preußen Münster beurlaubt worden. Er ist nach Daniel Thioune und Markus Anfang der dritte Fortuna-Coach in dieser Saison. Die Düsseldorfer liegen in der Tabelle auf Platz 14 und haben nur einen Punkt Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz.

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