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Carro: Leverkusen wäre für Wirtz über Grenzen gegangen

Er war Bayers größtes Juwel – doch am Ende entschied sich Florian Wirtz trotz größter Bemühungen für einen Wechsel. Boss Carro erklärt, wie sehr sich der Club für den 22-Jährigen gestreckt hätte.

Von dpa

02.11.2025

 Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro wollte Florian Wirtz unbedingt halten. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro wollte Florian Wirtz unbedingt halten. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Bayer Leverkusen wäre für eine Vertragsverlängerung mit Florian Wirtz über finanzielle Grenzen gegangen. „Wir waren bei den Gehältern der Neuverpflichtungen vorsichtig und wollten kein Ungleichgewicht haben. Aber bei Florian wären wir bereit gewesen, eine Ausnahme zu machen. In eine Region, die es bei Bayer Leverkusen noch nie gegeben hat“, sagte Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro in der Sport1-Sendung „Doppelpass“.

„Am Ende können Bayern und Liverpool viel mehr zahlen, aber es wäre eine Region gewesen, die außergewöhnlich für Bayer Leverkusen gewesen wäre. Wir waren bereit, eine Grenze zu überschreiten, um mit ihm zu verlängern“, betonte der 61-Jährige.

Carro: Wirtz will Champions League gewinnen 

Wirtz wechselte im Sommer für ein Gesamtvolumen von rund 150 Millionen Euro als bislang teuerster deutscher Fußballer zum englischen Meister FC Liverpool in die Premier League. Zuvor war auch immer wieder über einen möglichen Transfer des 22-Jährigen zum FC Bayern München spekuliert worden. 

„Am Ende hat Florian für sich entschieden, was er machen will. Er alleine als Spieler. Er hat ja keine externen Berater. Seine Eltern respektieren voll und ganz den Wunsch von Florian“, sagte Carro. „Er ist jemand, der die Champions League gewinnen will. Die Deutsche Meisterschaft haben wir geschafft, aber er hat gesehen, dass die Champions League mit Leverkusen schwierig wird.“

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