Wintersport

Biathlet Strelow verpasst Rang drei um 0,5 Sekunden

Erst einmal stand Justus Strelow bisher auf einem Weltcup-Podium. Sein zweites hat er vor Augen. Aber am Ende holt ihn ein Norweger doch noch ein.

Von dpa

21.12.2025

Justus Strelow kämpft bis zum Schluss und muss sich doch geschlagen geben. (Archivbild)Björn Larsson Rosvall/TT News Agency/AP/dpa

Justus Strelow kämpft bis zum Schluss und muss sich doch geschlagen geben. (Archivbild)Björn Larsson Rosvall/TT News Agency/AP/dpa

© Björn Larsson Rosvall/TT News Agency/AP/dpa

Justus Strelow hat im letzten Biathlon-Rennen des Jahres den zweiten Podestplatz seiner Karriere auf der Ziellinie doch noch verpasst. Der 28-Jährige räumte im Massenstart in Le Grand-Bornand alle 20 Scheiben ab, musste sich dann aber im Zielsprint trotz einer starken kämpferischen Leistung dem Norweger Vetle Sjaastad Christiansen um die Winzigkeit von 0,5 Sekunden geschlagen geben. 

Das einzige Mal hatte Strelow am 26. November 2023 als Zweiter im Einzel von Östersund auf dem Podium gestanden. Jetzt sorgte er mit dem zweitbesten Ergebnis seiner Karriere für ein Ausrufezeichen. „Wenn ich mir die letzten Tage und Wochen ansehen, ist es keine Schande. Dass ich auf der Ziellinie noch überholt werde, ist ärgerlich. Aber ich bin trotzdem mit dem Ergebnis zufrieden“, sagte Strelow im ZDF.

Seinen zweiten Saisonsieg sicherte sich der mit einer Strafrunde belastete Tommaso Giacomel. Der Italiener verwies mit 18,1 Sekunden Vorsprung den fehlerfreien Franzosen Eric Perrot auf Rang zwei.

Wieder zu viele Schießfehler

Strelow blieb als einziger Deutscher fehlerfrei, bei seinen Teamkollegen klappte es wieder mal nicht. Philipp Horn (4 Fehler) wurde 17., Philipp Nawrath (4) 22. und David Zobel (3) kam als 25. ins Ziel.

So haben die Schützlinge von Bundestrainer Tobias Reiter nach den ersten drei Weltcups nur einen Podestplatz durch Philipp Horn zu Buche stehen. Er war in Hochfilzen Dritter im Sprint geworden. Die Saison geht ab 8. Januar mit dem ersten Heimweltcup in Oberhof weiter.

Philipp Horn schießt wieder zu oft daneben.Olivier Chassignole/AFP/dpa

Philipp Horn schießt wieder zu oft daneben.Olivier Chassignole/AFP/dpa

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