Tennis

Becker nach Sinner-Aus: Zverev muss jetzt niemanden fürchten

Der Weg zum Turniersieg bei den French Open ist für Alexander Zverev weit offen, glaubt Boris Becker. So weit will das Zverev-Lager aber noch nicht denken.

Von dpa

29.05.2026

Alexander Zverev ist für viele jetzt der Titelfavorit bei den French OpenJulien De Rosa/AFP/dpa

Alexander Zverev ist für viele jetzt der Titelfavorit bei den French OpenJulien De Rosa/AFP/dpa

© Julien De Rosa/AFP/dpa

Auch Boris Becker sieht den deutschen Tennisstar Alexander Zverev nach dem dramatischen Aus von Jannik Sinner als Topfavoriten bei den French Open. „Wenn ich das aus der Sicht von Alexander Zverev beurteilen darf: Da gibt es keinen Spieler, vor dem ich mich fürchten muss“, sagte der dreimalige Wimbledongewinner bei Eurosport.

Die jetzt als größte Gegner gehandelten Spieler sieht Becker nicht auf demselben Niveau wie Zverev. „Rafael Jódar spielt sein erstes Grand-Slam-Turnier, Novak Djokovic ist 39 Jahre alt und Félix Auger-Aliassime ist auf Sand nicht Weltspitze - sorry, da ist Sascha besser.“

Zverev-Bruder: „Novak ist immer noch im Spiel“

Das Zverev-Lager wollte aber nichts davon wissen, dass der Weg zum ersten Grand-Slam-Turniersieg für den Hamburger nun weit offen sei. „Man darf nicht vergessen: Novak ist immer noch im Spiel. 24 Grand Slams gewonnen, er weiß, wie es geht“, sagte Mischa Zverev, der Bruder des Weltranglistendritten, bei Eurosport. „Es ist noch ein langes Turnier da kann noch so vieles passieren“, ergänzte der Ex-Profi. 

Beim Aus von Sinner, der in seinem Zweitrundenmatch am Donnerstag gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo nach fünf Sätzen von Krämpfen und Schwindelgefühlen geplagt verlor, hatte Zverev gerade trainiert. 

Das sagt das Zverev-Lager zum Sinner-Aus

Das sei „eine Riesenüberraschung“, meinte Mischa Zverev: „Aber die Temperaturen sind extrem heiß und egal, wie fit man ist und wie gut man ist: Wenn der Körper irgendwann nicht mehr will, nicht mehr kann - da kannst du dann auch nichts mehr machen. Dann geht es dir wirklich miserabel.“

Zverev trifft in der dritten Runde heute Abend (20.15 Uhr/Eurosport) auf den Franzosen Quentin Halys. Zverevs zweiter großer Titelrivale, der Spanier und Weltranglistenzweite Carlos Alcaraz, ist wegen einer Handverletzung in diesem Jahr in Roland Garros nicht am Start.

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