Warnstreik bei Dr. Oetker schränkt Müsli-Produktion ein
Müsli, Backmischungen und andere Backzutaten stellt Dr. Oetker in Ostwestfalen und Lippe her - am Donnerstag fiel die Produktionsmenge geringer aus als sonst üblich. Der Grund war ein Tarifkonflikt.
Blick auf die Zentrale von Dr. Oetker in Bielefeld.Friso Gentsch/dpa
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Im Tarifkonflikt beim Lebensmittelhersteller Dr. Oetker ist es zu Warnstreiks gekommen. An den Standorten Bielefeld und Oerlinghausen legten insgesamt etwa 170 Beschäftigte die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilte. Konzernangaben zufolge arbeiten dort zusammengerechnet circa 2300 Menschen.
Ein Sprecher von Dr. Oetker sagte, die Arbeitsniederlegungen hätten „einen geordneten Verlauf“ genommen. „Aufgrund der Beteiligung an dem Warnstreik laufen die Produktionen in einem eingeschränkten Umfang weiter.“
In der Produktion war die Teilnahmequote laut NGG höher als in der Verwaltung. „Wir haben ein Zeichen gesetzt“, sagte Gewerkschafter Thorsten Kleile und forderte die Arbeitgeber auf, in der vierten Verhandlungsrunde am 8. Juli ein deutlich besseres Angebot vorzulegen.
An den Standorten werden Müsli, Backmischungen und andere Backzutaten hergestellt. Außerdem gibt es dort Verwaltung, IT-Abteilungen und weitere Konzernbereiche.