Politik Inland

US-Rennpferd muss wegen Hitler-Bezug umbenannt werden

Ein Rennpferd in den USA macht Schlagzeilen wegen seines Namens. Warum es nicht mehr „Austrian Painter“ heißen darf.

Von dpa

24.09.2026

In den USA muss ein Rennpferd umbenannt werden. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

In den USA muss ein Rennpferd umbenannt werden. (Symbolbild)Marcus Brandt/dpa

© Marcus Brandt/dpa

Ein Rennpferd in den USA muss umbenannt werde, weil sein ursprünglicher Name „Austrian Painter“ als Anspielung auf Adolf Hitler verstanden werden kann. Man habe eine formale Beschwerde wegen des Namens erhalten, teilte der US-Jockey Club auf der Plattform X mit. Eine Prüfung habe ergeben, dass der Name nach den Regeln unzulässig sei, weil er wahrscheinlich als anstößig verstanden werden könne. Das Pferd hatte am Montag auf der Rennbahn Horseshoe Indianapolis sein Debütrennen gewonnen.

Der Besitzer des Pferdes erklärte laut dem Fachportal „Horse Racing Nation“, die Familie seiner Frau stamme aus Österreich, und er habe das Pferd nach deren Lieblingsmaler Gustav Klimt benannt. 

Der Besitzer hatte in der Vergangenheit nach Angaben des Fachportals bereits Namen vorgeschlagen, die ebenfalls wegen eines Bezugs zu Hitler umstritten waren. Darunter sei „My Struggle“, also der englische Titel von Hitlers Buch „Mein Kampf“, gewesen. Die Tochter des Besitzers wählte nun den unverfänglichen Namen „Merrylegs“ für den Hengst - so heißt auch das Pony in Anna Sewells Roman „Black Beauty“.

„Austrian Painter“ - auf Deutsch „österreichischer Maler“ - wird im Internet als Synonym für den nationalsozialistischen Diktator Adolf Hitler (1889-1945) benutzt, um Filter und inhaltliche Sperren zu umgehen. Bevor der in Österreich geborene Hitler in die Politik ging, wollte er Maler oder Künstler werden.

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