Landtag gedenkt Kriegsopfern und mahnt zu Frieden
81 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Opfer unvergessen. Der Landtag denkt auch an das Leid derer, die heute unter Kriegsbedingungen leben müssen.
Krieg und Zerstörung beherrschen auch heute das Leben der Menschen in vielen Ländern der Erde. Der nordrhein-westfälische Landtag hält im Gedenken an Betroffene der Vergangenheit und Gegenwart einen Moment inne. (Archivbild)Henning Kaiser/dpa
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Mit einer Schweigeminute hat das nordrhein-westfälische Parlament der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedacht. „Der 8. Mai ist in unserem Land auch ein Tag des Übergangs: von der Diktatur zur Demokratie, vom totalen Krieg zum Angebot des Friedens, aus der Isolation zurück in die Völkergemeinschaft“, sagte Landtagspräsident André Kuper vor Beginn der Plenarsitzung. „Dafür sind und bleiben wir dankbar.“
Mit der Kapitulation des Deutschen Reiches war am 8. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa zu Ende gegangen.
Gleichzeitig erinnerte Kuper an Länder und Regionen, wo heute Krieg und Zerstörung herrschen: „Wir denken an das Leid der Menschen in der Ukraine, im Nahen Osten, im Iran und in vielen weiteren fast vergessenen Krisengebieten.“