Politik Inland

Krankenstand bei Landesbeschäftigten erneut gesunken

Die Krankenstände bei Landesbeschäftigten sinken weiter. Sie fehlen trotzdem öfter als sozialversicherungspflichtige Mitglieder einiger gesetzlicher Kassen.

Von dpa

24.06.2026

Der Krankenstand bei NRW-Landesbeschäftigten ist erneut gesunken. (Symbolbild)Alicia Windzio/dpa

Der Krankenstand bei NRW-Landesbeschäftigten ist erneut gesunken. (Symbolbild)Alicia Windzio/dpa

© Alicia Windzio/dpa

Beschäftigte des Landes Nordrhein-Westfalen haben im vergangenen Jahr an rund 5,94 Millionen Arbeitstagen krankheitsbedingt gefehlt. Das entspricht gemessen an der gesamten Soll-Arbeitszeit einer Krankenstandsquote von 8,06 Prozent, wie das Innenministerium mitteilte. Die Quote sei damit um 0,18 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr (8,24 Prozent) leicht zurückgegangen. Erfasst wurden die Fehlzeiten von rund 393.000 Landesbeschäftigten.

In absoluten Zahlen fehlte durchschnittlich jeder oder jede Landesbeschäftigte 2025 an 21,6 Tagen wegen Krankheit (Vorjahr: 22,5 Tage). Nach dem sprunghaften Anstieg im Jahr 2022 sei seit 2023 ein rückläufiger Trend zu erkennen. Der niedrige Wert von 2021 sei aber noch nicht erreicht worden. 

Im Vergleich zu den Angaben der gesetzlichen Krankenkassen liegt der Krankenstand in der Landesverwaltung wie in den vergangenen Jahren höher. So habe die Techniker Krankenkasse für ihre sozialversicherungspflichtigen Mitglieder in NRW eine durchschnittliche Fehlzeit von 19,7 Tagen errechnet und die DAK-Gesundheit 20,4 Fehltage. 

Der Gesundheitsbericht beschreibt die Verteilung der Fehlzeiten unter anderem nach Alter, Geschlecht, Laufbahngruppe und Behördentyp, erlaubt aber keine Aussagen zu individuellen Ursachen krankheitsbedingter Abwesenheiten. 

Die diesjährige Auswertung bestätigt den Angaben zufolge bekannte Muster: Höhere Krankenstände fänden sich vor allem in den mittleren und höheren Altersgruppen. In den höheren Laufbahngruppen seien Fehlzeiten niedriger als in den unteren Laufbahngruppen. Männer wiesen im Durchschnitt etwas geringere Krankenstände auf als Frauen.

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