Politik Inland

FBI: Mutmaßlicher Anschlag auf Trumps Käfigkämpfe vereitelt

Drohnen mit Sprengstoff, Scharfschützen und eine Erstürmung des Weißen Hauses: Das FBI hat nach eigenen Angaben einen Anschlagsplan auf ein Kampfsportevent am Geburtstag des US-Präsidenten verhindert.

Von dpa

16.06.2026

An Trumps 80. Geburtstag fanden auf dem Südrasen des Weißen Hauses Käfigkämpfe statt. (Archivbild)Evan Vucci/Pool Reuters/AP/dpa

An Trumps 80. Geburtstag fanden auf dem Südrasen des Weißen Hauses Käfigkämpfe statt. (Archivbild)Evan Vucci/Pool Reuters/AP/dpa

© Evan Vucci/Pool Reuters/AP/dpa

Die US-Bundespolizei FBI hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Anschlag auf ein Kampfsportevent vor dem Weißen Haus am vergangenen Sonntag - dem Geburtstag von US-Präsident Donald Trump - verhindert. Infolge einer bundesstaatenübergreifenden Operation seien mehrere Menschen in Gewahrsam genommen worden, schrieb FBI-Chef Kash Patel am Dienstag auf der Plattform X. So seien die mutmaßlich geplanten Anschläge „im Keim erstickt worden“.

Drohnen und Scharfschützen geplant

In einem Bericht des Senders Fox News, den der FBI-Chef teilte, hieß es unter Berufung auf Behördenmitarbeiter, dass bei dem mutmaßlichen Anschlag mit Sprengstoff beladene Drohnen eingesetzt werden sollten. Damit sollten Gebäude in der Umgebung getroffen werden, um eine Evakuierung der Veranstaltung zu erzwingen und die Teilnehmer in Richtung einer Gruppe von Scharfschützen zu treiben. Im Anschluss sei geplant gewesen, den Eingang des Weißen Hauses zu stürmen, hieß es.

Das FBI und die Strafverfolgungsbehörden seien bereits am 10. Juni auf eine „potenzielle Bedrohung“ für die Veranstaltung aufmerksam geworden, schrieb Patel. Wie die Sender Fox News und CBS News berichteten, kam es daraufhin zu einer Festnahme. In Chats über den Messengerdienst Signal seien die Ermittler auf die mutmaßlichen Anschlagspläne aufmerksam geworden, was zu weiteren Festnahmen geführt habe. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten.

Veranstaltung an Trumps Geburtstag

US-Präsident Trump gilt als Fan der Mixed Martial Arts – einem oft blutigen Kampfsport, der Techniken vereint unter anderem aus dem Boxen, Ringen, Kickboxen, Karate und Jiu-Jitsu. Bei der Veranstaltung am Sonntag traten Topstars der MMA-Profiliga Ultimate Fighting Championship (UFC) in einer eigens errichteten Arena gegeneinander an. 

Zu den Gästen zählten neben Trump und seiner Familie auch mehrere Kabinettsmitglieder und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Offizieller Anlass waren die Feierlichkeiten rund um den 250. Unabhängigkeitstag der USA. Dieser ist allerdings auf den 4. Juli datiert.

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