Politik Inland

Chanukka-Leuchter vor Brandenburger Tor aufgestellt

Das achttägige jüdische Fest Chanukka beginnt am Mittwoch. Ein zehn Meter hoher Leuchter vor dem Brandenburger Tor soll ein Zeichen des Lichts senden.

Von dpa

23.12.2024

Der zehn Meter hohe Chanukka-Leuchter wird seit 19 Jahren von der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin vor dem Brandenburger Tor aufgestellt. Bernd von Jutrczenka/dpa

Der zehn Meter hohe Chanukka-Leuchter wird seit 19 Jahren von der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin vor dem Brandenburger Tor aufgestellt. Bernd von Jutrczenka/dpa

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Vor dem Beginn des jüdischen Lichterfests ist ein zehn Meter hoher Chanukka-Leuchter am Brandenburger Tor in Berlin aufgestellt worden. Anschließend wurde ein Dankessegen gesprochen, wie ein Sprecher der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin sagte. 

„Gerade in diesem Jahr ist es wichtiger denn je, an diesem zentralen Ort ein Zeichen des Lichts zu setzen, das die Dunkelheit überwindet“, hatte der Rabbiner Yehuda Teichtal vorab laut Mitteilung gesagt.

Das jüdische Lichterfest Chanukka beginnt am Mittwoch. Bernd von Jutrczenka/dpa

Das jüdische Lichterfest Chanukka beginnt am Mittwoch. Bernd von Jutrczenka/dpa

© Bernd von Jutrczenka/dpa

Der Leuchter wird den Angaben zufolge seit mittlerweile 19 Jahren als Symbol des Wunders von Chanukka und als Zeichen eines lebendigen Judentums in Deutschland vor dem Brandenburger Tor aufgestellt. Während der Dauer der Feiertage werde er täglich entzündet.

Das achttägige Lichterfest Chanukka beginnt am Mittwoch (25. Dezember). Das zentrale Chanukka-Lichterzünden ist am 29. Dezember um 16.00 Uhr. 

Chanukka erinnert an die Wiedereinweihung des zweiten Tempels in Jerusalem nach einem Aufstand gegen die Griechen 164 vor Christus und an das „Lichtwunder“ eines acht Tage brennenden Leuchters.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Politik Inland

zur Merkliste

Leo XIV. mahnt zu Frieden in aller Welt

Das neue Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken spendet erstmals zu Ostern den Segen Urbi et Orbi. Dabei geht er auch auf die vielen aktuellen Konflikte ein - ohne allzu deutlich zu werden.

Politik Inland

zur Merkliste

Papst trägt Kreuz wieder selbst: Erstes Ostern von Leo XIV.

Der neue Pontifex ist nicht nur jünger und gesünder als Franziskus. Er will auch sonst einiges anders machen. Manche hoffen darauf, dass er angesichts der Kriege beim Segen Urbi et Orbi deutlich wird.

Politik Inland

zur Merkliste

Treffen im Kanzleramt: 80 Prozent der Syrer sollen zurück

Mehr als 900.000 Syrer leben in Deutschland. Jetzt gibt es eine Zielmarke, wie viele davon nach Ende des Bürgerkriegs zurückkehren sollen. Sie ist Ergebnis eines denkwürdigen Treffens im Kanzleramt.