Politik Inland

Bundespräsident amtiert drei Tage lang von Hattingen aus

Von heute an bis Donnerstag wird die Standarte des Bundespräsidenten nicht über Schloss Bellevue, sondern einem Ruhrgebietshotel wehen. Beim ausgedehnten Ortsbesuch geht es Steinmeier um Bürgernähe.

Von dpa

22.09.2026

Zum nun 20. Mal geht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Ortszeit in ein Städtchen abseits der Metropolen - und mit Bürgern auf Tuchfühlung. (Archivbild)Philipp von Ditfurth/dpa

Zum nun 20. Mal geht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit seiner Ortszeit in ein Städtchen abseits der Metropolen - und mit Bürgern auf Tuchfühlung. (Archivbild)Philipp von Ditfurth/dpa

© Philipp von Ditfurth/dpa

Hotel Ruhr Inn statt Schloss Bellevue: Der Bundespräsident verlegt seinen Amtssitz für drei Tage nach Hattingen. Heute wird Frank-Walter Steinmeier in der 53.000 Einwohnerstadt im südlichen Ruhrgebiet erwartet. Bis Donnerstag wird das Staatsoberhaupt von dort aus mit kleinem Mitarbeiterstab nicht nur seine Amtsgeschäfte führen, sondern immer wieder das Gespräch mit Bürgern und Bürgerinnen suchen. 

Auf dem Programm stehen ein Bummel durch die Innenstadt, ein Unternehmensbesuch, ein Gespräch mit Kommunalpolitikern und eine Diskussionsrunde mit Bürgern. Außerdem will Steinmeier mit Jugendlichen eine Kartoffelsuppe kochen, mit dem örtlichen Ruderverein auf der Ruhr rudern und bei einem Kneipenquiz mitmachen. 

Zum Abschluss seines Besuches wird er am Donnerstag im Industriemuseum der ehemaligen Henrichshütte Bürgerinnen und Bürger der Region mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik auszeichnen.

Der Besuch ist die zwanzigste und damit letzte Station seiner Reihe „Ortszeit Deutschland“. Mit dem Format will der Bundespräsident Brücken von der Hauptstadt in die Regionen des Landes bauen und auch Menschen zuhören, die sonst nicht so oft gehört werden, wie es aus dem Bundespräsidialamt heißt.

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