Politik Inland

Anschlag auf Stromnetz: Bundestagsausschuss wird informiert

Nach dem Brandanschlag in Berlin unterstützt die Bundeswehr vor Ort. Das Bundesinnenministerium will Fragen von Innenpolitikern beantworten. Die Grünen hatten darum gebeten.

Von dpa

06.01.2026

Tee und Lademöglichkeiten für das Handy in der Bibliothek. Im Südwesten von Berlin sind Zehntausende seit Tagen ohne Strom.Jens Kalaene/dpa

Tee und Lademöglichkeiten für das Handy in der Bibliothek. Im Südwesten von Berlin sind Zehntausende seit Tagen ohne Strom.Jens Kalaene/dpa

© Jens Kalaene/dpa

Mit den Hintergründen des Anschlags auf das Berliner Stromnetz beschäftigen sich auch Abgeordnete des Bundestages - noch vor der ersten Sitzungswoche des Jahres. Wie aus der Grünen-Fraktion verlautete, soll es am Donnerstag für die Obleute der Fraktionen im Innenausschuss sowie einige weitere Ausschussmitglieder eine telefonische Unterrichtung durch das Bundesinnenministerium geben. 

Die Grünen hatten zuvor um eine Telefonkonferenz zu den Hintergründen des Anschlags sowie zu den laufenden Unterstützungsleistungen des Bundes in der Katastrophenhilfe gebeten. Der Innenausschuss trifft sich regulär in der kommenden Sitzungswoche, am Mittwoch nächster Woche. 

Nach dem mutmaßlich linksextremistisch motivierten Brandanschlag auf eine Kabelbrücke war in mehreren Vierteln im Südwesten von Berlin am frühen Samstagmorgen der Strom ausgefallen. In Amtshilfe unterstützt dort inzwischen unter anderem die Bundeswehr mit der Betankung von Notstromaggregaten sowie einer Suppenküche.

Das könnte Sie auch interessieren

Politik Inland

zur Merkliste

Merz lässt die „Handels-Bazooka“ stecken

Egal was Trump in den vergangenen zwölf Monaten gemacht hat, Merz hat die offene Konfrontation mit ihm stets gemieden. Ist mit den Drohungen wegen Grönland nun eine Grenze überschritten?