Politik Inland

21 Parteien dürfen zur Landtagswahl antreten

Im März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Nun hat der Landeswahlausschuss entschieden, welche Parteien antreten dürfen.

Von dpa

09.01.2026

21 Parteien dürfen zur Landtagswahl antreten. (Symbolbild)Uli Deck/dpa

21 Parteien dürfen zur Landtagswahl antreten. (Symbolbild)Uli Deck/dpa

© Uli Deck/dpa

Zwei Monate vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg hat der Landeswahlausschuss alle eingereichten Landeslisten zugelassen. Bei der Wahl am 8. März treten somit 21 Parteien an, wie das Innenministerium in Stuttgart mitteilte. An erster Stelle auf den Stimmzetteln werden die Grünen stehen, gefolgt von CDU, SPD, FDP, AfD und Linkspartei. Auch die Landesliste des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) wurde zugelassen. 

Der Ausschuss um Landeswahlleiterin Cornelia Nesch strich den Angaben nach auf neun zugelassenen Listen insgesamt 24 Bewerber, da „für sie nicht die erforderlichen Zustimmungserklärungen und Versicherungen an Eides statt zur Parteimitgliedschaft und/oder Wählbarkeitsbescheinigungen vorlagen“. Die endgültig zugelassenen Landeslisten- und Wahlkreisbewerber veröffentlicht das Ministerium demnach voraussichtlich ab 2. Februar im Internet.

Neues Wahlrecht greift erstmals

Bei der Wahl können die Menschen im Land über die neue Zusammensetzung des Landtags abstimmen. Aber nicht nur das: Indirekt entscheiden sie auch, wer nächster Ministerpräsident von Baden-Württemberg wird. Amtsinhaber Winfried Kretschmann (Grüne) tritt nach drei Amtszeiten nicht mehr an. Chancen, ihn zu beerben, haben CDU-Landeschef Manuel Hagel und Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir.

Spannend wird die Wahl auch deswegen, weil erstmals ein neues Wahlrecht greift. Die Menschen haben - wie bei der Bundestagswahl - nun zwei Stimmen, mit denen sie einen Kandidaten im Wahlkreis und eine Partei wählen können. Neu ist auch, dass erstmals Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren mit abstimmen dürfen.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren
Die USA wollen die größte Insel der Erde unter ihre Kontrolle bringen. Evgeniy Maloletka/AP/dpa
Update -

Politik Inland

zur Merkliste

Grönlands Politik: Wollen keine Amerikaner sein

US-Präsident Trump will das offiziell zu Dänemark gehörende Grönland unter seine Kontrolle bringen. Das wird nicht nur in Kopenhagen abgelehnt. Nato-Partner sind besorgt.

Politik Inland

zur Merkliste

Kommunen müssen Antisemitismus-Verdacht alleine prüfen

Bei Antisemitismus-Verdacht können Bayerns Kommunen jetzt Veranstaltungen in ihren Räumen untersagen. Um Gerichtsverfahren zu vermeiden, hatten sie um Hilfe gebeten - vergeblich, wie sich nun zeigt.

Politik Inland

zur Merkliste

Massenproteste im Iran am zweiten Abend in Folge

Wegen der landesweiten Internetsperre sind die genauen Ausmaße schwer einzuschätzen. Drei europäische Regierungschefs warnen die iranische Staatsführung vor Repressionen.