Panorama

Zahl der Ertrunkenen in NRW steigt deutlich

In Nordrhein-Westfalen ertrinken bis Mitte September 54 Menschen - 16 mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders viele tödliche Unfälle gibt es im Juni - und viele Opfer sind jung.

Von dpa

23.09.2026

Auch auf dem Rhein müssen die Einsatzkräfte der DLRG immer wieder Menschen retten. (Archivbild)Thomas Banneyer/dpa

Auch auf dem Rhein müssen die Einsatzkräfte der DLRG immer wieder Menschen retten. (Archivbild)Thomas Banneyer/dpa

© Thomas Banneyer/dpa

In Nordrhein-Westfalen sind bis Mitte September deutlich mehr Menschen ertrunken als im Vorjahreszeitraum. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) registrierte bis zum 15. September 54 Todesfälle - 16 mehr als im Vorjahreszeitraum 2025. Besonders folgenschwer war der Juni mit 22 Todesfällen. Im Vorjahresmonat waren es 12.

Die meisten tödlichen Unglücke ereigneten sich in Flüssen. Dort starben 20 Menschen - nach 16 im Vorjahreszeitraum. In Seen stieg die Zahl von 10 auf 18, in Kanälen von 3 auf 10. Hinzu kamen zwei Todesfälle in Schwimmbädern sowie je einer in einem Bach und einem Teich.

Viele jugendliche Opfer

Von den Opfern waren 46 männlich und 7 weiblich, bei einer Person war das Geschlecht nicht bekannt. Auffällig war der Anstieg bei den 11- bis 20-Jährigen: 12 Menschen dieser Altersgruppe ertranken, im Vorjahreszeitraum waren es 5. Bei 13 Opfern fehlte eine Altersangabe.

Bundesweit erfasste die DLRG seit Jahresbeginn 320 tödliche Wasserunfälle nach 328 im Vorjahreszeitraum.

Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Brand in Wohnhochhaus: Kleinkinder leicht verletzt

Am Mittag brennt es in einem siebengeschossigen Wohnhaus in Bonn. Ein Mensch springt aus einem Obergeschoss, zwei Kleinkinder werden verletzt. Viele Wohnungen sind unbewohnbar.