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Wenn es zur Polizeihunde-Laufbahn nicht reicht

Ob auf zwei Beinen oder auf vier Pfoten - das Schicksal kann gleichermaßen zuschlagen: Nicht jeder ist zum Top-Cop geboren. Was mit tierischem Nachwuchs geschieht, der den Eignungstest nicht besteht.

Von dpa

16.06.2026

Welpen, die den Polizeitest nicht bestehen, können privat ihr Glück finden. (Archivbild)picture alliance / dpa

Welpen, die den Polizeitest nicht bestehen, können privat ihr Glück finden. (Archivbild)picture alliance / dpa

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Nicht jeder Welpe aus der landeseigenen Diensthundezucht in Nordrhein-Westfalen hat das Zeug zum Polizeihund. Was mit den aussortierten Vierbeinern geschieht, hat Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) in einer jetzt veröffentlichten Antwort auf eine AfD-Anfrage verraten. 

Die Welpen, die sich erkennbar nicht für eine Polizeihund-Karriere eignen, können sich stattdessen anderswo als treue Begleiter qualifizieren: Sie gehen allesamt in den privaten Verkauf, wie Reul berichtete. Kostenpunkt: 350 Euro pro Jungtier. Aber: „Im Zuge der allgemeinen Preisentwicklung wird der Verkaufspreis aktuell angepasst“, heißt es in dem Bericht.

Auch wenn es mit dem festen Posten als Staatsdiener nichts wird - als neuer bester Freund gibt es immer eine gute Perspektive. (Archivbild)Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Auch wenn es mit dem festen Posten als Staatsdiener nichts wird - als neuer bester Freund gibt es immer eine gute Perspektive. (Archivbild)Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

© Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Da die meisten Schnuppernasen sich als gelehrig und diensttauglich erweisen, ist das für das Land allerdings keine große Einnahme: Seit 2021 brachte der Welpenverkauf demnach 7.000 Euro an Erlösen. Insgesamt wurden seitdem 181 Welpen in der landeseigenen Diensthundezucht geboren - allein im laufenden Jahr bislang 27. Der Bedarf an Polizeihunden könne dadurch gedeckt werden, stellte Reul fest.

Anders als etwa im Parlament gibt es bei Polizeihunden keine Nachrücker. Auf die Frage des AfD-Abgeordneten Markus Wagner: „Rücken bei Bedarf zuvor für den Dienst als Polizeihund ungeeignete Welpen nach?“, gab es eine klare Antwort des obersten Polizeichefs: „Nein.“

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