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Waffenarsenal in Remscheid: Ermittlungen vor Abschluss

Nach dem Fund von 300 illegalen Schusswaffen in Remscheid soll noch im März Anklage gegen drei Verdächtige erhoben werden. Was die Ermittler in mehreren Geheimverstecken entdeckten.

Von dpa

10.03.2026

Nach der Entdeckung des Waffenlagers hatte die Polizei auch diese Maschinenpistole gezeigt. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

Nach der Entdeckung des Waffenlagers hatte die Polizei auch diese Maschinenpistole gezeigt. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Gut vier Monate nach dem Fund eines riesigen illegalen Waffenarsenals in Remscheid steht der Abschluss der Ermittlungen kurz bevor. Ziel sei es, noch im März Anklage gegen den Hauptbeschuldigten und zwei Komplizen zu erheben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft zur dpa. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.

Das riesige Arsenal war Ende Oktober aufgeflogen. Ermittler hatten davon Wind bekommen, dass in einem Kiosk in Remscheid Drogen und Waffen illegal verkauft werden sollten. Nach Beginn der Durchsuchung in einem Remscheider Gebäudekomplex stießen sie dann immer wieder auf neue Geheimverstecke. 

In einem Raum fanden sie auch eine Art Werkbank und Werkzeug, mit dem alte, entmilitarisierte Waffen eventuell wieder schussfähig gemacht worden sein könnten. Am Ende zählten die Ermittler 300 scharfe Schusswaffen, davon 125 Maschinengewehre, 67 Maschinenpistolen, 51 Pistolen, 32 Langwaffen, 11 Revolver, 13 Panzerabwehrwaffen sowie fast 100.000 Schuss Munition.

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