Panorama

Umweltsenatorin ruft zum Schneeschippen auf

Hamburgs Umweltsenatorin Fegebank spricht von einem „absoluten Ausnahmewinter“ mit viel Schnee, den die Stadt allein nicht „wegzaubern“ könne. Deshalb sollen auch die Bürger zur Schaufel greifen.

Von dpa

08.01.2026

Fegebank appelliert an die Hamburgerinnen und Hamburger, beim Kampf gegen die Schneemassen mitanzupacken. (Archivbild)Gregor Fischer/dpa

Fegebank appelliert an die Hamburgerinnen und Hamburger, beim Kampf gegen die Schneemassen mitanzupacken. (Archivbild)Gregor Fischer/dpa

© Gregor Fischer/dpa

Angesichts einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes hat Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank die Hamburgerinnen und Hamburger aufgefordert, im Kampf gegen die Schneemassen mitanzupacken. „Bitte greifen Sie zur Schaufel“, sagte die Grünen-Politikerin, in deren Ressort auch der Winterdienst der Stadtreinigung liegt.

„Bei diesen extremen Mengen stoßen wir schlicht an die Grenzen des Machbaren“, sagte sie und betonte. „Wir können den Schnee nicht wegzaubern. Es ist ein absoluter Ausnahmewinter.“

Fegebank: In Hamburg herrscht jetzt Arbeitsteilung

Deshalb gelte in Hamburg jetzt Arbeitsteilung: „Die Stadt sichert die großen Verkehrsadern und wichtige Radwege.“ Aber auf den Gehwegen vor der Haustür seien die Eigentümer und Eigentümerinnen gefragt, so die Zweite Bürgermeisterin. Sie dürften jetzt für zwei Wochen auch Salz streuen, „damit die Wege frei sind und die Sturzgefahr verringert wird.“ 

„Helfen wir uns gegenseitig durch diese Tage“, sagte sie. „ Passen Sie gut auf sich auf und haben Sie ein Blick auf ihre Mitmenschen.“ Zugleich mahnte Fegebank zur Vorsicht: „Meiden Sie bitte die Wälder wegen der Schneebruch-Gefahr und gehen Sie keinesfalls auf zugefrorene Gewässer, das ist lebensgefährlich.“

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