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Schwiegermutter getötet: Angeklagter schweigt vor Gericht

Ein 34-jähriger Mann soll in Recklinghausen seine Schwiegermutter getötet haben. Die Staatsanwaltschaft spricht von Mord, der Angeklagte hüllt sich zu Prozessbeginn in Schweigen.

Von dpa

23.03.2026

Der Angeklagte soll mit einer Schere zugestochen haben. (Symbolbild)Bernd Thissen/dpa

Der Angeklagte soll mit einer Schere zugestochen haben. (Symbolbild)Bernd Thissen/dpa

© Bernd Thissen/dpa

Am Bochumer Landgericht hat am Montag der Mordprozess gegen einen 34-jährigen Deutschen aus Recklinghausen begonnen. Der Angeklagte soll Ende September 2025 seine Schwiegermutter heimtückisch ermordet haben. Zu Prozessbeginn wollte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen äußern.

Kurznachricht geschrieben

Laut Anklage schrieb der Recklinghäuser am Tatabend seiner im selben Haus wohnenden Schwiegermutter eine Kurznachricht, in der er ihr seinen Besuch ankündigte. Außerdem soll er sie gebeten haben, das Licht in der Küche zu löschen, stattdessen eine Kerze anzuzünden und die Wohnungstür schon mal für ihn zu öffnen.

In der Wohnung soll er seine völlig überraschte Schwiegermutter dann sofort gewaltsam attackiert haben. Laut Anklage tötete er sie, indem er ihr mit einem Gegenstand auf ihren Kopf einschlug und zudem mit einem Messer und einer Schere auf sie einstach.

Für den Prozess hat das Bochumer Schwurgericht schon jetzt Verhandlungstage bis Ende Mai angesetzt.

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