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Rund 500 Beschuldigte im „Luxus-Schleuserverfahren“

Staatsanwälte ermitteln seit längerem zu einer Schleuserbande, die reichen Bürgern aus China und dem Oman eine Aufenthaltserlaubnis beschafft haben soll. Der Fall wird offenbar immer größer.

Von dpa

16.07.2026

Im sogenannten „Luxus-Schleuserverfahren“ gibt es mittlerweile rund 500 Beschuldigte. (Archivbild)Roberto Pfeil/dpa

Im sogenannten „Luxus-Schleuserverfahren“ gibt es mittlerweile rund 500 Beschuldigte. (Archivbild)Roberto Pfeil/dpa

© Roberto Pfeil/dpa

Im sogenannten „Luxus-Schleuserverdahren“ ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mittlerweile gegen rund 500 Personen. Die Ermittlungsakten würden etwa 900 Bände und mehr als 100.000 Seiten umfassen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. 

In dem Fall geht es um eine mutmaßliche Schleuserbande, die wohlhabenden Menschen aus China und dem Oman gegen Bezahlung eine Aufenthaltserlaubnis für Deutschland beschafft haben soll. Ermittler gehen dabei auch dem Verdacht nach, dass mutmaßliche Schleuser Amtsträger in Behörden bestochen haben könnten, um für ihre ausländischen Klienten die gewünschte Aufenthaltserlaubnis zu erhalten. Als Drahtzieher gelten zwei Anwälte.

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