Känguru-Tragödie am Niederrhein
Ein Känguru sorgt am Niederrhein für Aufregung – doch das tierische Abenteuer endet tragisch. Woher das Beuteltier kam und wer der Besitzer ist, ist unbekannt.
Ein Streifenwagen der NRW-Polizei. (Symbolbild)David Inderlied/dpa
© David Inderlied/dpa
Kein Happy End für ein umherirrendes Känguru am Niederrhein: Das Beuteltier sei in der Gemeinde Brüggen auf einer Hauptstraße gesichtet worden, sagte eine Polizeisprecherin. Es sei dann darum gegangen, Unfälle mit dem Tier auf der Straße zu verhindern.
Laut der Gemeinde wurden Ordnungsamt und Feuerwehr eingeschaltet. Das Känguru habe eingefangen werden müssen, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten, erklärte ein Gemeindesprecher. Das Tier sei danach zum Abtransport verladen worden und dann vermutlich stressbedingt gestorben.
Die genaue Todesursache soll noch ermittelt werden. Der Besitzer des Tieres ist unbekannt, wie Polizei und Gemeinde erklärten. Das Känguru sei nicht mit einem Chip versehen, erklärte der Gemeindesprecher. Deshalb lägen keine Daten vor. Eigentlich sollte das Känguru von einem Tierpark aufgenommen werden.