Panorama

Nach Bombendrohung: Flughafen in Warschau zeitweilig dicht

Eine Maschine aus London mit 181 Menschen an Bord muss wegen eines Bombenalarms auf einen kleineren Flughafen ausweichen. Auch bei weiteren Flügen gab es Drohungen.

Von dpa

03.11.2026

In Warschau wurde der Flughafen Modlin vorübergehend geschlossen. Wegen einer Bombendrohung an Bord landete dort außerplanmäßig ein Flugzeug aus London. (Archivbild) picture alliance / dpa

In Warschau wurde der Flughafen Modlin vorübergehend geschlossen. Wegen einer Bombendrohung an Bord landete dort außerplanmäßig ein Flugzeug aus London. (Archivbild) picture alliance / dpa

© picture alliance / dpa

In Warschau ist ein aus London kommendes Flugzeug wegen einer Bombendrohung außerplanmäßig auf dem kleineren Flughafen Modlin gelandet. Der Flughafen wurde vorübergehend geschlossen, wie ein Sprecher dem Sender TVN24 mitteilte. Mittlerweile wurde der Betrieb wieder aufgenommen. Den Angaben zufolge war die Maschine der polnischen Fluggesellschaft Lot am frühen Morgen mit 181 Menschen an Bord in London gestartet und sollte eigentlich auf dem größeren Chopin-Flughafen in Warschau landen.

Weil es aber während des Fluges einen Alarm gab, wonach sich an Bord eine Bombe befinden soll, wurde das Flugzeug auf den Flughafen Modlin umgeleitet, der vor allem von Billigfliegern genutzt wird. Die Maschine sei nach der Landung auf eine Außenposition verwiesen worden und werde nun von Spezialisten untersucht, sagte der Flughafensprecher. Die Passagiere und die Crew seien im Terminal und warteten.

Einen weiteren Zwischenfall gab es mit einem Flugzeug der skandinavischen Airline SAS. „Wir können bestätigen, dass es eine Drohung gegen den Flug SK751 von Kopenhagen nach Warschau gegeben hat“, hieß es in einer E-Mail der Fluglinie an die Deutsche Presse-Agentur. „Das Flugzeug ist planmäßig in Warschau gelandet und die Passagiere haben das Flugzeug verlassen.“ Ein Sprecher des Chopin-Flughafens sagte der PAP, gegenwärtig laufe eine Sicherheitsüberprüfung der Maschine.

Auch Bombendrohungen in Rom

Ähnliche Vorfälle gab es am Vormittag auch am italienischen Hauptstadtflughafen Rom-Fiumicino: Zwei Maschinen, die aus Lissabon und Dublin gekommen waren, wurden nach anonymen Hinweisen auf mögliche Bomben an Bord überprüft. Einsatzkräfte kontrollierten nach den Landungen nach den üblichen Sicherheitsverfahren die Flugzeuge, Passagiere und Gepäckstücke. Dabei wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Beim Landeanflug einer der Maschinen stiegen Kampfjets der Luftwaffe auf, um das Flugzeug zu eskortieren.

Karte
Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Notarzt nach Tod einer 93-Jährigen vor Gericht

Ein Notarzt soll das Leben einer 93-jährigen Patientin bewusst verkürzt haben. Vor Gericht schildert der 41-Jährige den Rettungseinsatz aber ganz anders als die Staatsanwaltschaft.