Panorama

Messerangriff in Witten - keine psychischen Probleme bekannt

Eine Mutter und ihre beiden Kinder werden in Witten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt, der 13-jährige Sohn der Frau stirbt. Die Polizei gibt einige Details zum Hintergrund bekannt.

Von dpa

28.03.2026

Rettungskräfte versorgten in Witten die Verletzten.Justin Brosch/dpa

Rettungskräfte versorgten in Witten die Verletzten.Justin Brosch/dpa

© Justin Brosch/dpa

Beim Tatverdächtigen des Messerangriffs in Witten (NRW), bei dem ein Junge starb, sind bislang keine psychischen Probleme bekannt. Das teilte ein Sprecher der Polizei auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Der 40-Jährige soll seine Ehefrau (38) und seine beiden Kinder durch Messerstiche schwer verletzt haben. Der 13-jährige Sohn starb trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen. Die Frau und ihre neunjährige Tochter wurden ins Krankenhaus gebracht.

Der mutmaßliche Täter wurde kurze Zeit später festgenommen. Er habe die deutsche Nationalität, teilte der Polizeisprecher weiter mit. Zur Schwere der Verletzungen von Mutter und Tochter machten die Ermittler zunächst keine Angaben. 

Das Motiv ist laut Polizei unklar. Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Ermittlungen übernommen. Es wurde eine Mordkommission eingerichtet. Der Verdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam und soll einem Haftrichter vorgeführt werden. Wann genau, ist bislang noch offen. 

Die Ermittler sind weiterhin im Einsatz und sichern Spuren. Der Bereich vor dem Wohnhaus sei großflächig gesperrt worden, sagte der Polizeisprecher.

Der Verdächtige hat laut Polizei eine Frau und zwei Kinder verletzt, eines davon ist daraufhin verstorben.Justin Brosch/dpa

Der Verdächtige hat laut Polizei eine Frau und zwei Kinder verletzt, eines davon ist daraufhin verstorben.Justin Brosch/dpa

© Justin Brosch/dpa

Der Tatverdächtige wurde gefasst.Alex Talash/dpa

Der Tatverdächtige wurde gefasst.Alex Talash/dpa

© Alex Talash/dpa

Karte
Das könnte Sie auch interessieren
Rund 100 Ferkel sterben bei einem Stallbrand.-/Freiwillige Feuerwehr Werne/dpa
Update -

Panorama

zur Merkliste

99 Ferkel bei Stallbrand gestorben

Ein Feuer auf einem Bauernhof wird für 99 Ferkel zum Verhängnis. Die Feuerwehr verhindert ein Übergreifen der Flammen auf weitere Gebäude.

Ermittler sammeln Spuren am Tatort in Witten.Christoph Reichwein/dpa
Update -

Panorama

zur Merkliste

Tödlicher Messerangriff versetzt Witten in Schockstarre

Eine Mutter und ihre 9 und 13 Jahre alten Kinder werden in Witten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Der 13-Jährige stirbt. Tatverdächtig ist der Vater. Viele Fragen sind noch offen.