Panorama

Hohe Auszeichnung für Schauspieler Michael J. Fox in Kanada

Mit „Zurück in die Zukunft“ wurde Michael J. Fox zum Filmstar. Doch der Schauspieler leidet seit langem an einer schweren Krankheit. Für seinen Einsatz dagegen wird er in seiner Heimat ausgezeichnet.

Von dpa

03.10.2026

Michael J. Fox leidet seit langem an der Parkinson-Krankheit.PATRICK DOYLE/The Canadian Press/AP/dpa

Michael J. Fox leidet seit langem an der Parkinson-Krankheit.PATRICK DOYLE/The Canadian Press/AP/dpa

© PATRICK DOYLE/The Canadian Press/AP/dpa

Filmstar Michael J. Fox ist für seinen Einsatz gegen die Parkinson-Krankheit mit einer hohen zivilen Auszeichnung in Kanada geehrt worden. Der 65-Jährige wurde in Ottawa in die oberste Kategorie des Ordens von Kanada aufgenommen. Er fühle Stolz und Demut, sagte der im kanadischen Edmonton geborene Fox.

Er wurde durch die Filmreihe „Zurück in die Zukunft“ einst weltbekannt und verkörperte dabei den jugendlichen Helden Marty McFly. 1991 erhielt er mit 29 Jahren eine Parkinson-Diagnose, die er sieben Jahre später öffentlich machte.

Fox als „ein leuchtendes Beispiel“

Die Parkinson-Krankheit ist nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen eine chronisch fortschreitende, neurodegenerative Erkrankung, die unter anderem zu steifen Muskeln, verlangsamten Bewegungen und unkontrollierbarem Zittern führt. Fox setzt sich mit seiner Stiftung für den Kampf gegen Parkinson und eine größere Aufmerksamkeit für Erkrankte ein.

Fox wurde in Kanada für seinen Einsatz gegen die Parkinson-Krankheit ausgezeichnet.PATRICK DOYLE/The Canadian Press/AP/dpa

Fox wurde in Kanada für seinen Einsatz gegen die Parkinson-Krankheit ausgezeichnet.PATRICK DOYLE/The Canadian Press/AP/dpa

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Kanadas Generalgouverneurin Louise Arbour sagte in ihrer Laudatio für alle Geehrten, sie hätten ihr Talent nur für ihre eigenen Zwecke nutzen können. Stattdessen hätten sie sich dazu entschieden, mit ihren Fähigkeiten anderen zu helfen. Es brauche auch den Willen, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Dafür sei Fox „ein leuchtendes Beispiel“, betonte Arbour. „Und letztlich war zurück in die Zukunft schon immer eine bessere Idee als vorwärts in die Vergangenheit.“

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