Panorama

Herabfallende Eisstücke: Leverkusener Rheinbrücke gesperrt

Die Leverkusener Rheinbrücke der A1 ist eine zentrale Verbindung im Rheinland. Dort geht erst mal nichts mehr. Die Situation erinnert an Ereignisse vor einem Jahr.

Von dpa

16.02.2026

Die Leverkusener Rheinbrücke ist bis auf Weiteres gesperrt. Herabfallende Eisstücke hatten zu Unfällen geführt. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

Die Leverkusener Rheinbrücke ist bis auf Weiteres gesperrt. Herabfallende Eisstücke hatten zu Unfällen geführt. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

© Federico Gambarini/dpa

Nach herabfallenden Eisstücken und mehreren beschädigten Fahrzeugen ist die verkehrsreiche Leverkusener Rheinbrücke der A1 komplett für den Verkehr gesperrt. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es zu weiteren gefährlichen Situationen komme, sagte ein Polizeisprecher. 

Die Polizei rät, den Bereich großräumig zu umfahren. Wie lange die Vollsperrung der wichtigen Rheinbrücke dauern wird, sei noch unklar, hieß es am Morgen. Täglich passieren mehr als 100.000 Fahrzeuge die wichtige Brücke der A1. Mehrere Medien hatten über die Vollsperrung der Rheinbrücke berichtet.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam es zu drei einzelnen Unfällen mit Sachschäden. Dabei seien jeweils Autos von herabfallenden Eisplatten beschädigt worden. Informationen über Verletzte lagen der Polizei nicht vor. 

Nach einer Schilderung der Polizei wurden die Sperrungen auf der Rheinbrücke in der Nacht zu Montag ausgeweitet bis zu der Vollsperrung gegen 2 Uhr. 

Bereits vor einem Jahr im Januar 2025 hatten Eiszapfen auf der Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen Unfälle und eine Sperrung verursacht. Sie wurde erst nach einer aufwendigen manuellen Entfernung der Eisplatten mit Hilfe eines Hubsteigers nach rund sechs Stunden wieder freigegeben.

Auch im Januar 2025 hatte herabfallendes Eis zu einer Vollsperrung der Leverkusener Rheinbrücke geführt. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

Auch im Januar 2025 hatte herabfallendes Eis zu einer Vollsperrung der Leverkusener Rheinbrücke geführt. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa

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