Panorama

Gelsenkirchen: Polizei hat Arbeiten im Tresorraum beendet

Hunderttausende Gegenstände und ein Tatort wie eine Müllkippe: Die Ermittler haben ihre Arbeiten im Tresorraum von Gelsenkirchen beendet. Aber Kunden dürfen noch nicht rein.

Von dpa

05.02.2026

Blick in den verwüsteten Archivraum, durch den die Täter sich in den Tresorraum bohrten. (Archivbild)-/Polizei Gelsenkirchen/dpa

Blick in den verwüsteten Archivraum, durch den die Täter sich in den Tresorraum bohrten. (Archivbild)-/Polizei Gelsenkirchen/dpa

© -/Polizei Gelsenkirchen/dpa

Nach dem spektakulären Einbruch in die Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer Ende Dezember hat die Polizei ihre Arbeiten im Tresorraum beendet. Alle Spuren seien inzwischen gesichert und alle Gegenstände sortiert worden, sagte eine Sprecherin der Polizei auf dpa-Anfrage. Der Raum sei von der Staatsanwaltschaft aber noch nicht freigegeben worden.

Die Polizei hatte mit großem Personalaufwand Hunderttausende Gegenstände sortiert und ausgewertet, die auf dem Boden verstreut gelegen hatten. Dafür waren Sortierstraßen eingerichtet worden, an denen Ermittler im Schichtdienst gearbeitet hatten. 

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags vor drei Wochen über den Tatort gesagt: „Das sieht aus wie eine Müllkippe.“ Alles müsse akribisch untersucht werden. „Auf jedem dieser Gegenstände könnten relevante Spuren sein.“

Ende Dezember hatten sich bislang unbekannte Täter über ein Parkhaus Zutritt zu der Bank verschafft und ein großes Loch in eine Wand gebohrt, um in den Tresorraum zu gelangen. Fast alle 3.250 Kundenschließfächer der Sparkassen-Filiale wurden aufgebrochen.

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