Panorama

Geflügelpest in Goldberg – 23.000 Puten getötet

Nach dem Ausbruch der Geflügelpest in Goldberg werden rund 23.000 Puten gekeult. Welche Maßnahmen der Landkreis jetzt beschließt und was das für Geflügelhalter in der Region bedeutet.

Von dpa

10.01.2026

Es wurde eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern festgelegt. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Es wurde eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern festgelegt. (Symbolbild)Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

© Arno Burgi/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einem Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind rund 23.000 Mastputen getötet worden. Betroffen ist ein Betrieb in der Gemeinde Goldberg, wie der Landkreis mitteilte. Erste Hinweise auf den Ausbruch habe es demnach bereits am Donnerstag gegeben. Bei der Untersuchung von Proben sei das hoch ansteckende Geflügelpest-Virus H5 nachgewiesen worden. Noch unklar ist, wie der Erreger in den Betrieb gelangte.

Rund um den betroffenen Standort wurden eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Alle Maßnahmen würden in enger Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium getroffen, hieß es in einer Mitteilung.

Im gesamten Landkreis Ludwigslust-Parchim und in der Landeshauptstadt Schwerin sind laut Kreisverwaltung mehr als 9.000 Tierhalter mit etwa 3,6 Millionen Stück Geflügel gemeldet. 88 Betriebe halten jeweils mehr als 350 Tiere.

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