Panorama

Fahrscheinkauf in Paris soll leichter werden

Für die Fahrten mit Metro oder Bus brauchten Touristen in Paris eine App oder mussten sich eine aufladbare Plastikkarte kaufen. Künftig geht das vielerorts mit der Bankkarte - auch an der Sacré-Cœur.

Von dpa

16.06.2026

Ab diesem Sommer können Touristen auf der Metrolinie 14 und an der Standseilbahn Montmartre und in vielen Pariser Bussen ihre Tickets direkt mit einer Bankkarte kaufen.picture alliance / dpa

Ab diesem Sommer können Touristen auf der Metrolinie 14 und an der Standseilbahn Montmartre und in vielen Pariser Bussen ihre Tickets direkt mit einer Bankkarte kaufen.picture alliance / dpa

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Touristen in Paris können bald auf ausgewählten Metrolinien ihre Fahrscheine direkt mit der Bankkarte zahlen. Das hat die Verkehrsgesellschaft Île de France Mobilités mitgeteilt. 

Den Anfang machen entsprechende Zahlterminals am Ausgang des Flughafens Orly im Süden der französischen Hauptstadt für die Linie 14 Richtung Zentrum ab 30. Juni. An der Standseilbahn Montmartre hinauf zur berühmten Basilika Sacré-Cœur soll es die Bezahloption ab 8. Juli geben. 

Weitere U-Bahn-Linien werden demnach in den nächsten Jahren aufgerüstet, bis 2030 soll es für das gesamte Schienennetz gelten.

In vielen Bussen in Paris und den inneren Vororten gibt es diese Ticketkauf-Option demnach schon, so die Verkehrsgesellschaft. Hier sollen alle Fahrzeuge bis Ende August ausgerüstet sein.

Einfache Bezahloption - mit Aufpreis 

Die Zahlung per Bahnkarte, die es ähnlich etwa auch in London für Busse und U-Bahnen gibt, ist eine Ergänzung zum Kauf von Fahrscheinen über die Île-de-France-Mobilités-App oder am Automaten, wo man sich Tickets auf Plastikkarte Navigo Easy (kostet einmalig zwei Euro) laden kann.

Im Vergleich zum Normalpreis sind die Tickets über die Bankkarte aber ein bisschen teurer: Für Busse und die Standseilbahn kommen 0,50 Cent Aufpreis dazu (2,55 statt 2,05 Euro), für Metrotickets 0,80 Cent (3,35 statt 2,55 Euro) und für Flughafentickets 0,80 Cent (14,80 statt 14 Euro).

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