Bombenfund: 4.300 Einwohner und Kinderklinik betroffen
Bombenentschärfungen sind in Köln fast an der Tagesordnung. Dieses Mal konnten sich Anwohner und ein Krankenhaus auf eine Evakuierung vorbereiten.
Wegen der Entschärfung müssen 4.300 Menschen ihre Häuser verlassen, das Kinderkrankenhaus wird geräumt. (Archivbild)Friso Gentsch/dpa
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Wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe müssen in Köln rund 4.300 Menschen vorübergehend ihre Häuser verlassen. Auch ein Kinderkrankenhaus werde evakuiert, teilte die Stadt mit. Die amerikanische Zehn-Zentner-Bombe sei am Morgen im Stadtteil Nippes gefunden worden und müsse noch heute entschärft werden. Die Uhrzeit stehe noch nicht fest.
Das Krankenhaus der städtischen Kliniken hatte sich seit Tagen auf eine mögliche Evakuierung vorbereitet. Die kleinen Patienten sollen in ein anderes Krankenhaus verlegt werden. Auch die Anwohner waren vorgewarnt.
Auch Schwimmbad und Botanischer Garten werden gesperrt
In einem angrenzenden Park waren mehrere Blindgänger vermutet worden, deshalb war der Park wochenlang für Sondierungen gesperrt. Falls sich der Verdacht bestätige, solle die Entschärfung am Freitag stattfinden, hatte die Stadt mitgeteilt.
Der Gefahrenbereich sei mit einem Radius von 500 Metern festgelegt worden. In dem Bereich befinden sich auch der Botanische Garten und ein Schwimmbad. Für Anwohner wird eine Anlaufstelle in einem Gymnasium eingerichtet.
Während der Entschärfung werden laut Stadt mehrere Straßen gesperrt, unter anderem die Zufahrt zur Zoobrücke ins rechtsrheinische Stadtgebiet. Auch die Stadtbahnlinie 16 und mehrere Buslinien werden unterbrochen.