Panorama

Alljährliches Anbaden fällt vielerorts ins Wasser

Eigentlich wollten sich an der Nordsee Wagemutige in das eiskalte Vergnügen stürzen. Doch wegen der stürmischen Wetterlage fiel das traditionelle Anbaden vielerorts aus.

Von dpa

01.01.2025

Wegen Sturmwarnungen wurde das Anbaden in Norddeich abgesagt.Lars Penning/dpa

Wegen Sturmwarnungen wurde das Anbaden in Norddeich abgesagt.Lars Penning/dpa

© Lars Penning/dpa

An vielen Orten der Nordseeküste ist das traditionelle Neujahrsschwimmen am ersten Tag des Jahres 2025 ausgefallen. Wegen der Warnung vor schweren Sturmböen wurden die meisten Veranstaltungen abgesagt und vertagt. Aufgrund des Wetters werde das Neujahrsschwimmen auf Juist auf den 2. Januar verschoben, teilte etwa die Kurverwaltung Juist mit.

Auch anderorts gilt: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In Norddeich soll das Anbaden am Freitag nachgeholt werden, auf Borkum am Samstag. Auf Norderney dagegen stürzten sich zahlreiche Menschen in das Meer.

Auch in Hannover zeigten sich mehr als ein Dutzend besonders Mutige kälteresistent. Beim Neujahrs-Nackt-Schwimmen des BffL Hannover e.V. (Bund für Familiensport und freie Lebensgestaltung) sprangen sie unbekleidet in den kalten Sonnensee im Norden der niedersächsischen Landeshauptstadt.

Bis in den späten Nachmittag hinein seien an der Küste schwere Sturmböen möglich, auf den Inseln bestehe Gefahr für orkanartige Böen, hieß es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Erst ab den Abendstunden rechnete der DWD mit allmählich abschwächendem Wind.

Für das Neujahrs-Nackt-Schwimmen sprangen die Teilnehmer in den kalten Sonnensee.Julian Stratenschulte/dpa

Für das Neujahrs-Nackt-Schwimmen sprangen die Teilnehmer in den kalten Sonnensee.Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Auf Norderney fand das Anbanden wie geplant statt.Volker Bartels/dpa

Auf Norderney fand das Anbanden wie geplant statt.Volker Bartels/dpa

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