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13-Jähriger durch Böller schwer an der Hand verletzt

In einem Waldstück explodiert ein Böller und verletzt einen Jugendlichen schwer an der Hand. Er und seine Kumpels machen andere für den Vorfall verantwortlich. Die Polizei ist skeptisch.

Von dpa

28.09.2026

Die Polizei prüft nach der Böllerexplosion unterschiedliche Aussagen, die nicht zusammen passen. (Symbolbild)Rolf Vennenbernd/dpa

Die Polizei prüft nach der Böllerexplosion unterschiedliche Aussagen, die nicht zusammen passen. (Symbolbild)Rolf Vennenbernd/dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa

Bei der Explosion eines Böllers im ostwestfälischen Halle ist ein 13-Jähriger schwer an der Hand verletzt worden. Zwei weitere Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren trugen leichte Verletzungen davon. Die Polizei hat laut einer Mitteilung die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. 

Demnach hatten Zeugen am Sonntagabend in einem Waldstück in Halle (Kreis Gütersloh) ein Explosionsgeräusch gehört, einen Verletzten wahrgenommen und die Polizei verständigt. Eine Streifenwagenbesatzung traf auf die drei Jugendlichen. Während die beiden älteren keine medizinische Behandlung benötigten, sei der 13-Jährige in ein Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. 

Zeugenangaben in dem Vorfall passen nicht zu einander

Die Jugendlichen gaben zu Protokoll, dass zwei bislang unbekannte, dunkel gekleidete Jugendliche in ihrer Nähe einen Böller auf den Boden geworfen haben sollen, der dann explodierte. Die Unbekannten seien dann geflüchtet. Dem gegenüber stehen allerdings Angaben von Zeugen, die nur die drei Verletzten aus dem Wald laufen sahen. Außerdem sei an einem von den drei Jugendlichen zurückgelassenen E-Scooter ein Feuerzeug gefunden worden. 

Die Polizei hofft nun auf weitere Zeugenhinweise, die helfen könnten, das Geschehen aufzuklären. Geprüft werde auch ein Zusammenhang zu einer Sachbeschädigung von Freitagabend: Zwei unbekannte Jugendliche hatten mit einem pyrotechnischen Gegenstand einen Postkasten in Halle beschädigt. Sie waren den Polizeiangaben auf einem E-Scooter geflüchtet.

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