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„Wirklich unterirdisch“: Fischer schimpft über seine Mainzer

Mainz 05 geht im Viertelfinal-Rückspiel der Conference League in Straßburg unter. Was nach dem Schlusspfiff noch passiert ist.

Von dpa

17.04.2026

Gerangel von Spielern beider Teams nach der Partie.Philipp von Ditfurth/dpa

Gerangel von Spielern beider Teams nach der Partie.Philipp von Ditfurth/dpa

© Philipp von Ditfurth/dpa

Trainer Urs Fischer hat nach dem Conference-League-Aus des FSV Mainz 05 gnadenlos mit seinen Spielern abgerechnet. „Man muss deutlich sagen: Wir waren überfordert. Sie haben uns aufgefressen“, sagte der 60-Jährige angesichts der 0:4-Viertelfinal-Niederlage des Bundesligisten bei Racing Straßburg dem Sender RTL: „Es war das, was ich befürchtet habe: Wir hatten keine Antwort.“ 

Die Rheinhessen konnten in keiner Phase an den 2:0-Sieg im Hinspiel anknüpfen und spielten beim französischen Erstligisten keine einzige Torchance heraus. „Wir hatten den Mut heute nicht“, bilanzierte Fischer sichtlich angefressen. Am Ende bemühte er sich noch um etwas versöhnliche Töne: „Ich muss auch vorsichtig sein nach so einem Spiel, dass man nicht was Falsches sagt. Die Jungs haben es bis heute zu gut gemacht, um alles schlecht zureden - aber es war wirklich unterirdisch.“

„Gegen beste Mannschaft ausgeschieden“

Sportvorstand Christian Heidel meinte hingegen, die Mannschaft könne erhobenen Hauptes aus dem Wettbewerb gehen. „Wir müssen natürlich attestieren, dass wir heute chancenlos waren. Wir sind ausgeschieden gegen die beste Mannschaft in diesem Wettbewerb.“

Rot nach Schlusspfiff für Amiri

Zu allem Übel sah Nationalspieler Nadiem Amiri nach der Partie noch die Rote Karte, als es zu einem Gerangel zwischen Straßburger und Mainzer Spielern kam. Martial Godo hatte ausgerechnet direkt vor der Mainzer Kurve ein blaues Trikot triumphierend über die Eckfahne gehängt.

Amiri hatte im Getümmel offensichtlich zu erbost reagiert. „Das geht für mich gar nicht. So was gehört sich nicht, das hat für mich nichts mit Respekt zu tun“, sagte Paul Nebel über die Aktion seines französischen Gegenspielers.

Gegen Racing machtlos an der Linie: Mainz-Trainer Urs Fischer. Philipp von Ditfurth/dpa

Gegen Racing machtlos an der Linie: Mainz-Trainer Urs Fischer. Philipp von Ditfurth/dpa

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Sorgte für Ärger nach dem Spiel: Ismael Doukoure.Philipp von Ditfurth/dpa

Sorgte für Ärger nach dem Spiel: Ismael Doukoure.Philipp von Ditfurth/dpa

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Rudelbildung nach dem Conference-League-Aus für Mainz in Straßburg. Philipp von Ditfurth/dpa

Rudelbildung nach dem Conference-League-Aus für Mainz in Straßburg. Philipp von Ditfurth/dpa

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