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Willingmann: „Präsenter sein, klarer werden“

Nach der Wahlniederlage der SPD in Rheinland-Pfalz setzt Armin Willingmann in Sachsen-Anhalt auf Vertrauen und Klarheit. Was er sich davon verspricht.

Von dpa

23.03.2026

SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann betont, es gehe nicht um Prozentzahlen, sondern um die Frage: „Wem trauen die Leute es zu, dieses Land zu führen?“ (Archivbild)Sebastian Willnow/dpa

SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann betont, es gehe nicht um Prozentzahlen, sondern um die Frage: „Wem trauen die Leute es zu, dieses Land zu führen?“ (Archivbild)Sebastian Willnow/dpa

© Sebastian Willnow/dpa

Nach der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz will der sachsen-anhaltische SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann in den nächsten Monaten Präsenz zeigen. Wahlen würden heute stark über Persönlichkeiten entschieden werden, kleinere Parteien spielten kaum noch eine Rolle, sagte Willingmann der dpa. „Für mich folgt daraus eine klare Aufgabe: Präsenter sein, klarer werden und Vertrauen aufbauen.“

Die SPD hatte in Rheinland-Pfalz eine deutliche Wahlniederlage einstecken müssen. Spitzenkandidat Alexander Schweitzer hatte die Landtagswahl gegen den CDU-Kandidaten Gordon Schnieder verloren. In Sachsen-Anhalt findet die Landtagswahl am 6. September statt.

Willingmann betonte, es gehe nicht um Prozentzahlen, sondern um die Frage: „Wem trauen die Leute es zu, dieses Land zu führen?“ Die SPD habe ihn mit sehr deutlichen Voten zum Spitzenkandidaten gewählt, man setze damit auf Verlässlichkeit, Verantwortungsgefühl sowie reiche Lebens- und Berufserfahrung, sagte der SPD-Politiker.

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